26. 05. 2012
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Kreditkarte ist Nummer 1 im deutschen Onlinehandel
In diesem Jahr hat die Kreditkarte erstmals das Ranking der beliebtesten Zahlungsarten im Online-Handel angeführt. Das ergab die aktuelle Auswertung des E-Commerce-Report 2010 der Deutschen Card Services, ein Unternehmen der Deutsche Bank AG. Nach Auswertung der zur Verfügung stehenden Kunden- und Kaufdaten wurden in diesem Jahr 38 Prozent aller Online-Käufe mit der beliebten Plastikkarte getätigt. In den Vorjahren war das elektronische Lastschriftverfahren der Favorit der Kunden, wenn es um die Bezahlung der Online-Käufe ging. Hinter dieser Zahlungsart hat sich "giropay" als klare Nummer 3 etabliert. Diese vergleichsweise junge Zahlungsart der deutschen Kreditinstitute beruht auf dem bewährten Online-Banking mit PIN und TAN.
Das Kaufverhalten im europäischen E-Commerce weist insgesamt im Gegensatz zum Vorjahr nur noch wenige saisonale Schwankungen auf. Damit hebt es sich vom Kaufverhalten im stationären Handel ab. Außerdem ist nicht mehr der Dienstag, sondern der Montag der populärste Internet-Einkaufstag. Während deutsche Frauen im vergangenen Jahr bereits im reinen Online-Warenhandel dominierten, haben sie nun auch im branchenübergreifenden E-Commerce das männliche Geschlecht überholt. Der allgemeine, durchschnittliche Warenkorbwert ist jedoch nach einem Rekordhoch von 84,31 Euro im Vorjahr auf 65,35 Euro gesunken, hieß es dazu weiter.
Der jährliche E-Commerce-Report erfasst das Kauf- und Zahlverhalten sowie das Ausfallrisiko im bundesdeutschen Online-Handel. Seit dem Jahr 2002 wird die Analyse im jährlichen Turnus veröffentlicht. Der Studie zugrunde liegen dabei reale Kaufvorgänge, nicht auf Umfragen, wie die Verantwortlichen betonten. Grundlagen sind dabei die Transaktionen, die über die institutseigene Plattform der Deutsche Card Services abgewickelt wurden.


























