26. 05. 2012
Seite drucken
Online-Shops besser als ihr Ruf
Je unbekannter ein Online-Shop ist, desto schlechter ist sein Ruf. Diese These trifft in der Tat auf nicht wenige Online-Händler zu, wie das E.-Commerce-Center Handel am Kölner Institut für Handelsforschung nun herausfand. In ihrem ECC-Shopmonitor untersuchten die Fachleute des Instituts die verschiedenen imagebildenden Einflussfaktoren und kamen zum Schluss, dass die Marktteilnehmer ihrem Ruf um Einiges voraus sind. Trotzdem bescheinigt das Gros der Verbraucher dem Online-Shopping noch immer einen eher bescheidenen Ruf. Besonders kleinere und spezialisierte Online-Shops haben demnach kaum eine Chance auf Marktdurchdringung. Dabei arbeitet die überwiegende Zahl der untersuchten Online-Shops absolut zuverlässig und seriös.
Die These und die gemachten Beobachtungen lassen den Schluss zu, dass es neue und damit relativ unbekannte Online-Shops besonders schwer haben, sich einen guten Ruf zu erarbeiten. Größere und bekanntere Markennamen haben es hingegen deutlich einfacher, die Vorbehalte der Konsumenten zum Online-Kauf zu überwinden und im Internethandel gute Geschäfte zu machen. In ihrem Ranking führt der Online-Händler Amazon mit deutlichem Abstand. 93,4 Prozent der Befragten Verbraucher gaben dabei an, dass sie bereits einmal in dem Online-Shop gekauft haben. Mit deutlichem Abstand folgt das Unternehmen Tschibo und sein hauseigener Online-Shop (49,3 Prozent). Es folgen der Versandhändler Otto (43,9 Prozent), der Weltbild-Verlag (42,6 Prozent) sowie der Elektronikhändler Conrad (36,3 Prozent). Die Analysten schließen daraus einen Zusammenhang zwischen der Zahl der Bestandskunden eines Online-Händlers und dem Ruf, der dem Anbieter vorauseilt. Auf der anderen Seite bedeutet das allerdings auch, dass neue Anbieter von Online-Shops besonders auf die Qualität des eigenen Services achten müssen.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite: www.ecc-shopmonitor.de.

























