26. 05. 2012
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Pironet gewinnt Kunden für die Cloud
Der Kölner IT-Dienstleister hat einen neuen Großkunden für seine Cloud Computing-Lösungen gewinnen können. Wie das Unternehmen am heutigen Donnerstag bekannt gab, bezieht eine Zeitarbeitsfirma Wir- und IRW-Unternehmensgruppe zukünftig die komplette Unternehmens-IT aus der Business Cloud des Anbieters. Damit spart der Kunde Serverschränke, Notstromdiesel und Sicherheitstüren, wie die Pironet-Verantwortlichen betonten.
Damit ist Pironet NDH ab sofort für die Abwicklung der IT-Services für die Hauptverwaltung in Erkrath bei Düsseldorf und dort für die digitale Kommunikation und Informationsspeicherung von mehr als 190 Mitarbeitern an bundesweit über 40 Standorten verantwortlich. Dabei werden sämtliche geschäftskritische Applikation in die Cloud verlagert. Selbst auf den PC-Workstations der Mitarbeiter findet sich kein herkömmliches Betriebssystem mehr. Denn die Windows-Umgebung und alle Anwendungen nutzen die Mitarbeiter ebenfalls per Cloud Computing, wie der Anbieter weiter ausführte. Auf den Schreibtischen des Neukunden stehen zukünftig nur noch so genannte "thin clients". Für die Bedienung der Workstation durch die Mitarbeiter ändert sich nichts. Sie können nach wie vor über das Betriebssystem Windows auf ihre Rechner zugreifen. Auch die Window-Office Software sowie das Mailprogramm Outlook befindet sich in der Wolke und nicht mehr auf den Rechnern im Unternehmen.
"Die Entscheidung für Cloud Computing war bei uns nicht nur eine Frage des Denkmalschutzes. Die Cloud-Desktops machen die lokale Wartung unserer PCs überflüssig, ebenso wie das manuelle Aufspielen von Sicherheitspatches und Programm-Updates", erklärte Jörg-Dieter Biernetzki, Geschäftsführer bei der WIR- und IRW-Unternehmensgruppe. Auch Home-Office-Arbeitsplätze lassen sich so leicht realisieren. Und Pironet garantiert zugleich den reibungslosen Betrieb der geschäftskritischen IT-Systeme. "Die Business-Cloud-Infrastruktur in unseren deutschen Rechenzentren arbeitet voll dynamisch und kann den Unternehmensanwendungen notwendige Hardware-Ressourcen nach Bedarf zuweisen", erläutete Udo Faulhaber, Geschäftsführer bei Pironet NDH Datacenter.
So beziehen auch die Zeitarbeits-Software L1 von Landwehr, das Dokumenten-Mangement-System ELO und weitere Branchenlösungen, die die WIR- und IRW-Unternehmensgruppe einsetzt, Speicherplatz und Rechenleistung dynamisch aus der Business Cloud des Dienstleisters, hieß es dazu abschließend.


























