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26. 05. 2012
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Preise für Internet-Domainnamen ziehen an


10.11.2010 21:18 von:

Schlagwörter: Köln,Sedo,Intenet-Domain,2010,Quartal,Verkaufspreis,Internetplattform

Der Kölner Internetdienstleister Sedo, Betreiber der gleichnamigen Internetdomain-Handelsplattform, hat seine Quartalsanalyse veröffentlicht. Demnach sind die Preise für eine bereits registrierte Internetdomain in den vergangenen Monaten deutlich angestiegen. Im dritten Quartal stellten die Experten der Kölner 1und1-Konzerngesellschaft sogar einen regelrechten Preissprung fest. Im Zeitraum zwischen Juli und September 2010 wurden etwas mehr als 10.000 Internet-Domains über die Online-Plattform veräußert. Das bedeutete gegenüber dem zweiten Quartal 2010 zwar einen deutlichen Rückgang von knapp zehn Prozent, ist aber auf saisonale Effekte zurückzuführen, wie die Verantwortlichen bekannt gaben.

Im Laufe der ersten drei Quartale im laufenden Jahr zeigt sich jedoch ein deutlicher Anstieg der verkauften Internet-Domains. Hier betrug das Wachstum 23 Prozent, wie der Betreiber der Auktionsplattform im Internet ausführte. Auch beim durchschnittlichen Verkaufspreis gab es eine deutliche Zunahme. So stieg der durchschnittliche Kaufpreis von Internet-Domains, die über Sedo gehandelt wurden, um rund sechs Prozent auf 1593 Euro. Insgesamt erreichte das Handelsvolumen der Plattform etwas mehr als 16 Millionen Euro und damit nur einen leichten Rückgang zum vorherigen Quartal.

Die Top-Level-Domain ".com" bleibt mit knapp drei Viertel aller gehandelten Adresse die klare Nummer 1. Hier stieg der durchschnittliche Verkaufspreis um rund fünf Prozent auf 1967 Euro. Vor allem bei Internet-Adressen mit der Endung "org" waren die Verkaufspreise sogar um 146 Prozent höher als ein Quartal zuvor. Auch bei Adressen mit den Endungen "biz" und "info" gab es deutlich höhere Verkaufspreise, wie Sedo weiter mitteilte. Mehr als die Hälfte der Verkäufe bei den Länderdomains hatten die deutsche Länderkennung "de". Auch die britische Länderkennung "co.uk" und "eu" waren beliebt. Mit einem Verkaufpreis von 510.00ß US-Dollar war die Adresse Jerusalem.com die teuerste gehandelte Domain. "Der Domainhandel hält sich auf hohem Niveau, während die Preise teils kräftig steigen. Wer ein gutes Domain-Portfolio sein Eigen nennt, hat quasi in Web-Gold investiert. Der Wert produkt- und servicerelevanter Domainnamen wird nämlich von immer mehr Unternehmen erkannt - entsprechend steigen die Nachfrage und die Preise", erklärte Liesbeth Mack-de Boer, Geschäftsführerin von Sedo abschließend.







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