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26. 05. 2012
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Sicher Einkaufen im Internet


30.06.2011 08:16 von:

Schlagwörter: Köln,TÜV,Rheinland,Internet,Onlineshop,2011,Juni,Sicherheit

Der Einkauf im Internet ist noch immer mit zahlreichen Risiken behaftet. Allerdings reichen schon ein paar Tipps, um die gröbsten Risiken auszuschließen. Symbolbild: www.pixelio.de/Peter Kirchhoff

Einkaufen im Internet ist bisweilen ein Risikospiel. Zwar gibt es das beständige Streben der größer werdenden Branche der Shopbetreiber und Handelsunternehmen mit Webshop, die eigene Qualität zu verbessern. Zertifizierungssysteme helfen zusätzlich bei der Definition und anschließenden Umsetzung von Qualitätszielen im Online-Verkauf. Doch noch immer gibt es eben auch - neben den Schwarzen Schafen der Branche - Schwachstellen. Dem steht die wachsende Beliebtheit des Onlinekaufs gegenüber. Mehr als die Hälfte der Deutschen hat bereits Erfahrungen mit dem Online-Einkauf gemacht, wie der Monitoring-Report des Bundeswirtschaftsministerium im vergangenen Jahr herausfand. Doch ist und bleibt das Onlineshoppen bisweilen risikobehaftet, wenn auch ausgesprochen bequem. Im Gegensatz zum realen Einkauf ist der Preisvergleich im Internet deutlich bequemer und vor allem dank Suchmaschine und Schlagwortsuche wesentlich schneller und effizienter.

Ein wesentlicher Aspekt dabei sind die Gefahren eines möglichen Datenklaus mit anschließendem Missbrauch. Besonders kritisch wird es, wenn Zahlungsdaten in die falschen Hände geraten. Kriminelle können Kreditkartennummern und Kontoinformationen missbrauchen, um unbefugt Zahlungen anzuweisen. Aber auch mit den so genannten personenbezogenen Daten - Name, Wohnort, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse etc. - ist sorgfältiger Umgang angebracht. Solche Daten sind eine Goldgrube für Absender unerwünschter Werbung und unseriöser Angebote, erläutert der Kölner TÜV-Konzern in seiner gestrigen Stellungnahme zu diesem Thema. Aber schon die Beachtung einiger, weniger Regeln können das Risiko einer solchen Gefahr deutlich reduzieren. So empfehlen die Internetexperten des TÜV, bereits bei der Eingabe die URL-Adresse händisch einzutippen. Bei Bedienen möglicher zugesendeter Links besteht die Gefahr einer Phishing-Attacke. Der Nutzer wird dabei auf eine Seite gelenkt, die der Seite des betreffenden Unternehmen, zumeist eine Bank- oder Kreditkartenseite, ähnelt. Dort werden dann die sensiblen Kundendaten "abgephisht" und zumeist hohe Geldbeträge von der Kontoverbindung abgebucht.

Ein weiterer Tippp der Kölner Prüfexperten ist die Übertragung der Webshop-Betreiber auf eine so genannte sichere Leitung, wenn der Kunde seine Kontoverbindung eingeben muss. Die entsprechende URL ändert sich dann von einem "http" zu "https", häufig erscheint in der Befehlszeile des Browsers auch ein Schlüssel- oder Schloss-Symbol. Und selbstverständlich gibt es auch jede Menge Qualitätssiegel, unter anderem auch vom Kölner Prüfkonzern mit den drei Buchstaben. Die überprüfen unter anderem die Einhaltung der gängigen Datenschutzbestimmungen sowie die Standards der Datensicherheit. Allerdings ist eine Weitergabe an Dritte nicht grundsätzlich verboten. Einzige Voraussetzung ist, dass der Kunde diese Zustimmung auf der Webseite erteilt. Auch darauf sollten Onlinekunden achten.







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