26. 05. 2012
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Social Media werden bei Jobsuche immer wichtiger
Das Arbeitsbarometer 2011 bringt es zutage. Immer mehr Menschen nutzen bei der eigenen Jobsuche immer häufiger auf Social Media als Recherchekanal. Das ergab eine repräsentative Umfrage, die der Personaldienstleister Randstad unter dem Titel "Arbeitsbarometer" Anfang der Woche veröffentlicht hat. Mehr als zwei Drittel der Arbeitnehmer glauben, dass Social Media Plattformen wie Facebook, Xing oder Twitter ihnen helfen, einen neuen Job zu finden. Auf die Suche bei traditionellen Jobbörsen will aber die Mehrheit unter ihnen bislang nicht verzichten. Dies ergab das Randstad Arbeitsbarometer, eine weltweit in 25 Ländern durchgeführte Arbeitnehmerbefragung. Auch auf der Gegenseite gibt es Bewegung. Viele Unternehmen nutzen ihrerseits eigene Profilseiten – vor allem bei Facebook – zur gezielten Ansprache potentieller Bewerberinnen und Bewerber.
Information eher als Interaktion
Rund 61 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland informieren sich dort vor einem Vorstellungsgespräch gezielt über ihre zukünftige Firma. "Weniger als die Hälfte der Befragten vertrauen allerdings den Angaben, die sie bei Facebook, Xing und Co finden", erklärte Randstad-Sprecherin Petra Timm. Deutlich höher sei hingegen die Vertrauenswürdigkeit der Netzwerkkanäle zur Beurteilung der Unternehmenskultur, so ein weiteres Ergebnis. Weniger als ein Viertel (24 Prozent) nutzen diese Plattformen jedoch zur proaktiven Bewerbung der eigenen Arbeitnehmer-Kompetenzen. Möglicherweise liegt das daran, dass auch die eigenen Vorgesetzten die Nutzerprofile lesen könnten. In Deutschland wurde die Umfrage mit einer Grundgesamtheit von 810 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern durchgeführt.


























