26. 05. 2012
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Soziales Netzwerk eignet sich nicht für Marketing
Das größte aller sozialen Netzwerke, Facebook, eignet sich nur sehr eingeschränkt für Marketingmaßnahmen größerer Unternehmen. Das erklärte nun der Manager des US-Superstars Lady Gaga Troy Carter gegenüber der Fachzeitschrift W&V. Facebook sei vielmehr eine Plattform für kommunikation zwischen den Menschen, weniger eine Marketing- oder Verkaufsmaschine, so der Manager weiter. Lady Gaga, die selbst auch einen Facebook-Account hat und dabei rund 46 Millionen Fans zu ihrem „Freundeskreis“ zählt, lässt ihre Facebook-Seite von der US-Agentur Atom Factory betreuen. „Aber wenn ein User ein Video mag oder den Like-Buttom klicke, heiße das noch nicht, dass er ein Album kaufe oder überhaupt wiederkomme“, so Carter weiter.
Der Grund für diese Einschätzung liefert der Vermarktungsexperte gleich mit. „Das liegt am Konzept von Facebook. Es dreht sich nicht um Bands, nicht um Marketing-Ideen und auch nicht um Entertainment, sondern um die persönlichen Beziehungen von Usern." Die Künstlerin selbst agiere in diesen Netzwerken „etxrem vorsichtig“. Viel eher nutzt der Superstar den Dienst Twitter. Hier kann sie mit schnellen, kurzen Nachrichten mit ihren zahlreichen Fans aus der ganzen Welt in Kontakt treten. Erst danach würden die „Posts“ bei Facebook veröffentlicht, so die Online-Taktik der Künstlerin.


























