26. 05. 2012
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Westdeutscher Rundfunk beschließt neues Online-Angebot
Der Rundfunkrat des Westdeutschen Rundfunks WDR hat am gestrigen Donnerstag nach monatelangen Beratungen das vorgelegte Konzept zum Telemedienangebot der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt beschlossen. Betroffen ist das Internetangebot des Senders unter der URL-Adresse wdr.de sowie der Teletext des Senders. Im Rahmen der zurückliegenden Beratungen mussten die Verantwortlichen des WDR das Konzept mehrfach überarbeiten. "Mit dem Votum durch den Rundfunkrat haben die gesellschaftlichen Gruppen eine Entscheidung über die Zukunft des WDR erreichen können. Wir haben einen breiten Konsens zu den überarbeiteten Konzepten der Internet- und Videotextangebote des WDR erreichen können", erklärte die Vorsitzende des Rundfunksrats, Ruth Hieronymi nach der Entscheidung des Gremiums. Vor allem im Internet musste der Sender sein Angebot erheblich einkürzen. So dürfen beispielsweise Videomitschnitte oder -beiträge von WDR-Sendungen nur noch über einen kurzen Zeitraum verfügbar sein. Auch beim Teletext musste das öffentlich-rechtliche Rundfunkhaus sein Angebot erheblich stutzen.
Zwar wurde mit der Entscheidung des Rundfunksrats eine wichtige Hürde genommen. Im Rahmen des dreistufigen Testverfahren muss nun aber noch die nordrhein-westfälische Staatskanzlei die endgültige Zustimmung erteilen. Dabei wird unter anderem abschließend geprüft, ob das neue Online- und Telemedienkonzept den rechtlichen Bestimmungen zur Definition des besonderen öffentlich-rechtlichen Auftrags des Senders im Internet gerecht wird. Insbesondere soll untersucht werden, inwiefern die Interessen der kommerziellen Medienanbieter im Lande gewahrt werden. Die Konzepte selbst sollen nach der endgültigen Genehmigung auch auf der Internetseite des Westdeutschen Rundfunks veröffentlicht werden. Sollte die Genehmigung nicht erteilt werden, muss der Sende sein Internetangebot zum 1. September dieses Jahres abschalten. Gleiches gilt auch für das Teletextangebot der größten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt innerhalb der ARD-Sendeanstalten, hieß es dazu abschließend.

























