21. 05. 2013
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18. Deutscher Kamerapreis 2008 in Köln verliehen
Doch schon am Vorabend gab es die ersten Auszeichnungen.
Im Rahmen einer feierlichen Galaveranstaltung, moderiert von Sandra
Maischberger, wurde am gestrigen Sonntagabend in der Vulkanhalle im
Kölner Stadtteil Ehrenfeld die Gewinner für den 18. Deutschen
Kamerapreis geehrt. Zu den Stargästen und Laudatoren gehörten unter
anderem der ehemalige Box-Weltmeister Henry Maske, Schauspieler Peter
Lohmeyer, Ex-Radprofi Marcel Wüst und Filmemacher Stefan Troller.
Die Auszeichnung als „Ehrenkameramann“ erhielt in diesem Jahr Carl F.
Hutterer. Der 69-jährige Filmschaffende erhielt die begehrte
Auszeichnung damit bereits zum dritten Mal. „Mit Carl F. Hutterer wird
ein Bildgestalter für sein Lebenswerk geehrt, der seine Gegenwart
aufrüttelte und die Zukunft des Dokumentarfilms zugleich nachhaltig
prägte“, so die Begründung des Kuratoriums. In der Kategorie
„Fernsehfilm“ erhielt Michael Wiesweg („Das Gelübde“) den Preis,
Michael Schreitel wurde für seine Bildführung der ProSieben-Serie
„Unschuldig“ ausgezeichnet. Obwohl noch Student an der Filmakademie
Baden-Württember wurde Yosi Heimrath für seinen Kurzfilm „Illusion“ mit
dem Preis gewürdigt. Maximilan Plettau erhielt den Preis in der
Kategorie „Dokumentarfilm/Feature („Comeback“).
Weitere Preisträger sind Peter Juras (ARD-Studio Tel Aviv) in der
Kategorie „Reportage“, der gebürtige Rumäne Sorin Dragoj in der
Kategorie „Bericht/Magazinbeitrag“, Uta Schmidt („Bella Block“) in der
Kategorie „Schnitt/Fernsehfilm“, Mona Bräuer im Bereich
„Schnitt/Dokumentarfilm/Feature“. Mit zwei Förderpreisen macht das
Kuratorium darüber hinaus auf zwei Nachwuchstalente aufmerksam. Raphael
Beinder, Kamera-Student an der Deutschen Film- und Fernsehakademie
Berlin, beeindruckte die Jury mit dem Kurzfilm „Mein Vater schläft“,
der Impressionen vom Verlust der Kindheit inszeniert. An Philipp
Thomas, der an der Filmakademie Baden-Württemberg studiert, geht der
Förderpreis für den Schnitt. Auch dank seiner Montage geriet der
Spielfilm „Teenage Angst“ (Regie Thomas Stuber) zu einer beklemmenden
Studie jugendlicher Gruppenzwänge und Gewalt. Die Förderpreise sind mit
je 5.000 Euro dotiert und werden von der Filmstiftung NRW und der ND
SatCom AG gestiftet.
Das Kuratorium vergibt in diesem Jahr einen Sonderpreis an die drei
Schweizer Kameramänner Patrick Gautschy, Simon Usteri und Christian
Witschi. Sie erhalten die Auszeichnung für ihre wagemutigen
Filmaufnahmen der Tour de Suisse 2007 vom Motorrad-Sozius aus. Der
deutsche Kamerapreis gilt seit inzwischen 25 Jahren als eine der
renommiertesten Auszeichnungen für Kameraarbeit und Schnitt in
Deutschland. Veranstaltet wird der Wettbewerb vom Verein Deutscher
Kamerapreis Köln e.V.. Vereinsmitglieder sind die Stadt Köln, der
Bayerische Rundfunk, die Colonia Media Filmproduktions GmbH, die
Filmstiftung Nordrhein-Westfalen GmbH, die Landesanstalt für Medien
Nordrhein-Westfalen, nobeo GmbH, Premiere Fernsehen GmbH & Co. KG,
der Südwestrundfunk, die Studio Hamburg GmbH, die tv productioncenter
zürich ag, der Westdeutsche Rundfunk Köln und das Zweite Deutsche
Fernsehen.
Die diesjährigen Sponsoren des Preises sind RTL Television GmbH,
Panasonic Deutschland GmbH, ND SatCom AG, ARRI AG, Kodak GmbH, Avid
Technology GmbH, Media Broadcast GmbH und die Volkswagen AG sowie das
medienforum.nrw. Eine 90-minütige Zusammenfassung der Preisverleihung
wird am 10. Juni 2008 um 23.45 Uhr in WDR Fernsehen übertragen.
Wiederholungen der Preisverleihung laufen im Bayerischen Fernsehen und
im SWR Fernsehen (am 16.06.2008 um 0.15 Uhr). Der digitale Kulturkanal
der ARD EinsFestival überträgt das Ereignis am 8. Juni 2008 ab 19.15
Uhr in voller Länge.






















