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2. 09. 2014
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18. Deutscher Kamerapreis 2008 in Köln verliehen


08.06.2008 22:00 von:


Doch schon am Vorabend gab es die ersten Auszeichnungen.   Im Rahmen einer feierlichen Galaveranstaltung, moderiert von Sandra Maischberger, wurde am gestrigen Sonntagabend in der Vulkanhalle im Kölner Stadtteil Ehrenfeld die Gewinner für den 18. Deutschen Kamerapreis geehrt. Zu den Stargästen und Laudatoren gehörten unter anderem der ehemalige Box-Weltmeister Henry Maske, Schauspieler Peter Lohmeyer, Ex-Radprofi Marcel Wüst und Filmemacher Stefan Troller.

Die Auszeichnung als „Ehrenkameramann“ erhielt in diesem Jahr Carl F. Hutterer. Der 69-jährige Filmschaffende erhielt die begehrte Auszeichnung damit bereits zum dritten Mal. „Mit Carl F. Hutterer wird ein Bildgestalter für sein Lebenswerk geehrt, der seine Gegenwart aufrüttelte und die Zukunft des Dokumentarfilms zugleich nachhaltig prägte“, so die Begründung des Kuratoriums. In der Kategorie „Fernsehfilm“ erhielt Michael Wiesweg („Das Gelübde“) den Preis, Michael Schreitel wurde für seine Bildführung der ProSieben-Serie „Unschuldig“ ausgezeichnet. Obwohl noch Student an der Filmakademie Baden-Württember wurde Yosi Heimrath für seinen Kurzfilm „Illusion“ mit dem Preis gewürdigt. Maximilan Plettau erhielt den Preis in der Kategorie „Dokumentarfilm/Feature („Comeback“).

Weitere Preisträger sind Peter Juras (ARD-Studio Tel Aviv) in der Kategorie „Reportage“, der gebürtige Rumäne Sorin Dragoj in der Kategorie „Bericht/Magazinbeitrag“, Uta Schmidt („Bella Block“) in der Kategorie „Schnitt/Fernsehfilm“, Mona Bräuer im Bereich „Schnitt/Dokumentarfilm/Feature“. Mit zwei Förderpreisen macht das Kuratorium darüber hinaus auf zwei Nachwuchstalente aufmerksam. Raphael Beinder, Kamera-Student an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, beeindruckte die Jury mit dem Kurzfilm „Mein Vater schläft“, der Impressionen vom Verlust der Kindheit inszeniert. An Philipp Thomas, der an der Filmakademie Baden-Württemberg studiert, geht der Förderpreis für den Schnitt. Auch dank seiner Montage geriet der Spielfilm „Teenage Angst“ (Regie Thomas Stuber) zu einer beklemmenden Studie jugendlicher Gruppenzwänge und Gewalt. Die Förderpreise sind mit je 5.000 Euro dotiert und werden von der Filmstiftung NRW und der ND SatCom AG gestiftet.
 
Das Kuratorium vergibt in diesem Jahr einen Sonderpreis an die drei Schweizer Kameramänner Patrick Gautschy, Simon Usteri und Christian Witschi. Sie erhalten die Auszeichnung für ihre wagemutigen Filmaufnahmen der Tour de Suisse 2007 vom Motorrad-Sozius aus. Der deutsche Kamerapreis gilt seit inzwischen 25 Jahren als eine der renommiertesten Auszeichnungen für Kameraarbeit und Schnitt in Deutschland. Veranstaltet wird der Wettbewerb vom Verein Deutscher Kamerapreis Köln e.V.. Vereinsmitglieder sind die Stadt Köln, der Bayerische Rundfunk, die Colonia Media Filmproduktions GmbH, die Filmstiftung Nordrhein-Westfalen GmbH, die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, nobeo GmbH, Premiere Fernsehen GmbH & Co. KG, der Südwestrundfunk, die Studio Hamburg GmbH, die tv productioncenter zürich ag, der Westdeutsche Rundfunk Köln und das Zweite Deutsche Fernsehen.
 
Die diesjährigen Sponsoren des Preises sind RTL Television GmbH, Panasonic Deutschland GmbH, ND SatCom AG, ARRI AG, Kodak GmbH, Avid Technology GmbH, Media Broadcast GmbH und die Volkswagen AG sowie das medienforum.nrw. Eine 90-minütige Zusammenfassung der Preisverleihung wird am 10. Juni 2008 um 23.45 Uhr in WDR Fernsehen übertragen. Wiederholungen der Preisverleihung laufen im Bayerischen Fernsehen und im SWR Fernsehen (am 16.06.2008 um 0.15 Uhr). Der digitale Kulturkanal der ARD EinsFestival überträgt das Ereignis am 8. Juni 2008 ab 19.15 Uhr in voller Länge.







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