26. 05. 2012
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Ex-WDR-Intendant Fritz Pleitgen wird 70
Seine Nachfolgerin im Amt Monika Piel gratulierte ihrem Vorgänger für
das nachhaltige Wirken Pleitgens bei der größten öffentlich-rechtlichen
Rundfunkanstalt in Deutschland.
Der gebürtige Duisburger Pleitgen begann seine journalistische Karriere
mit einem Volontariat bei der Freien Presse Bielefeld. 1963 kam er dann
zum Westdeutschen Rundfunk. Dort wurde sein Gesicht schnell bekannt. So
berichtete Pleitgen bereits 1964 als Korrespondent der Tagesschau vom
Zypern-Konflikt, drei Jahre später berichtete er über den
Sechs-Tage-Krieg in Israel. Zwischen 1970 und 1977 arbeitete der
Fernsehjournalist im ARD-Studio Moskau, bevor er als Leiter des
ARD-Studio in der damaligen DDR für fünf Jahre nach Ost-Berlin ging.
Anschließend wechselte Pleitgen auf die andere Seite des Atlantik, wo
er bis 1987 Leiter des ARD-Studios in Washington und bis 1988 das
ARD-Studio in New York leitete. Anschließend stieg er zum Chefredakteur
Fernsehen auf, bevor er nach einem einjährigen Intermezzo als
Hörfunkdirektor 1995 Nachfolger des damaligen Intendanten Friedrich
Nowotny wurde. Pleitgen führte den WDR bis zu seinem Ausscheiden am 1.
April 2007. Derzeit bereitet der Journalist als Geschäftsführer der
Ruhr 2010 GmbH die Veranstaltungen für das Jahr 2010 vor, wo Essen und
das Ruhrgebiet Schauplatz der Europäischen Kulturhauptstadt sein wird.
„Er hat dem WDR viel Erfolg und Anerkennung im In- und Ausland
gebracht“, lobte Intendantin Piel die Arbeit Pleitgens. Der
Westdeutsche Rundfunk strahlt am heutigen Freitag Mittag eine Sendung
anlässlich des runden Geburtstages aus. Gezeigt wird sein Film über
Eichfelds „Mitten in Deutschland – Nowosibirsk ist nicht mehr“.
Bildquelle: ARD-Foto

























