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1. 09. 2014
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Ex-WDR-Intendant Fritz Pleitgen wird 70


20.03.2008 23:00 von:


Seine Nachfolgerin im Amt Monika Piel gratulierte ihrem Vorgänger für das nachhaltige Wirken Pleitgens bei der größten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt in Deutschland. Der gebürtige Duisburger Pleitgen begann seine journalistische Karriere mit einem Volontariat bei der Freien Presse Bielefeld. 1963 kam er dann zum Westdeutschen Rundfunk. Dort wurde sein Gesicht schnell bekannt. So berichtete Pleitgen bereits 1964 als Korrespondent der Tagesschau vom Zypern-Konflikt, drei Jahre später berichtete er über den Sechs-Tage-Krieg in Israel. Zwischen 1970 und 1977 arbeitete der Fernsehjournalist im ARD-Studio Moskau, bevor er als Leiter des ARD-Studio in der damaligen DDR für fünf Jahre nach Ost-Berlin ging.

Anschließend wechselte Pleitgen auf die andere Seite des Atlantik, wo er bis 1987 Leiter des ARD-Studios in Washington und bis 1988 das ARD-Studio in New York leitete. Anschließend stieg er zum Chefredakteur Fernsehen auf, bevor er nach einem einjährigen Intermezzo als Hörfunkdirektor 1995 Nachfolger des damaligen Intendanten Friedrich Nowotny wurde. Pleitgen führte den WDR bis zu seinem Ausscheiden am 1. April 2007. Derzeit bereitet der Journalist als Geschäftsführer der Ruhr 2010 GmbH die Veranstaltungen für das Jahr 2010 vor, wo Essen und das Ruhrgebiet Schauplatz der Europäischen Kulturhauptstadt sein wird.

„Er hat dem WDR viel Erfolg und Anerkennung im In- und Ausland gebracht“, lobte Intendantin Piel die Arbeit Pleitgens. Der Westdeutsche Rundfunk strahlt am heutigen Freitag Mittag eine Sendung anlässlich des runden Geburtstages aus. Gezeigt wird sein Film über Eichfelds „Mitten in Deutschland – Nowosibirsk ist nicht mehr“.

Bildquelle: ARD-Foto







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