23. 05. 2013
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Medienforum NRW 2006 eröffnet
ARD und ZDF müssten an den neuen digitalen Technologien und
Möglichkeiten „in Technik und Programm in angemessenem Umfang
teilhaben“, betonte Rüttgers. Dies gelte besonders für massenattraktive
Angebote in den Bereichen Internet und Mobile Media (Handy-TV). Eine
Versteigerung von Handy-TV-Frequenzen sei deshalb nicht sinnvoll.
Darüber hinaus betonte der Ministerpräsident, dass die Vergabe von
Frequenzen im Bereich Mobile Media eine Sache der Länder sei und nicht
der Bundesnetzagentur oder des Bundes.
Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma hatte zur Begrüßung der Gäste
darauf hingewiesen, dass aus der lange beschworenen Konvergenz
inzwischen nüchterne Realität geworden sei. Im Anschluss an die
Eröffnungsansprachen diskutierte Rüttgers mit Fernsehmoderatorin Sandra
Maischberger über die Zukunft der digitalen Medien. Beim Fernsehgipfel
herrschte schnell Einigkeit, dass technische Plattformen und Netze an
Bedeutung gewinnen werden. Weitere prominenten Medienmacher haben sich
ebenfalls gestern in Köln eingefunden, unter ihnen
Premiere-Vorstandschef Dr. Georg Kofler, ZDF-Intendant Prof. Markus
Schächter, WDR-Intendant Fritz Pleitgen, RTL-Chefin Anke Schäferkordt,
ProSiebenSat.1 Media-Vorstandschef Guillaume de Posch und der
nordrhein-westfälische Medienstaatssekretär Thomas Kemper.
In den kommenden zwei Tagen präsentiert das 18. Medienforum ein
umfangreiches Angebot an Vorträgen, Studiotouren und
Expertendiskussionen rund um die Zukunft der Medien. Neben dem
traditionellen Filmkongress der Medienstiftung gibt es einen
Fernsehkongress, einen Konvergenzkongress sowie die Veranstaltungsreihe
Generation M. Der Konvergenzkongress, der die Zukunft des mobilen
Fernsehen zum Schwerpunkt hat, wird heute von der
NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben eröffnet.
Weitere Informationen zum Programm rund um die vier Themenblöcke finden
Sie auf der Internetseite des Medienforums unter:
www.medienforum.nrw.de.






















