Wetter



Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter

Follow us

26. 11. 2014
Seite drucken

Nazan Eckes wird Politikberaterin


22.05.2011 20:21 von:

Schlagwörter: Köln,Fernsehsender,RTL,Moderatorin,Nazan Eckes,2011,Integration,Beratung,Bundesr

Nazan Eckes soll zukünftig der Bundesregierung in Integrationsfragen beratend zur Seite stehen. Bild: RTL/Stefan Gregorowius

Sie zählt zu den Attraktionen ihres Senders und gilt als Geheimwaffe. Neben festen Engagement wie der Moderation der ersten Staffeln des Showformats "Let’s Dance" hat Nazan Eckes schon an vielen Stellen ausgeholfen. Ob als Ersatz für das Team der Magazinsendungen wie "Explosiv" oder als rührige Außenreporterin für den Partnersender n-tv während der Formel 1-Trainings. Es gibt nichts, was Eckes mit ihrer erfrischenden Art nicht glaubwürdig moderieren könne. Zugleich ist die heute 36-Jährige ein wirkliches Vorbild für erfolgreiche Integration. Und genau in dieser Rolle wird die Fernsehmacherin zukünftig sogar politisch aktiv werden, genauer als Beraterin der Bundesregierung in Integrationsfragen. Das berichtete am heutigen Samstag die Rheinische Post in ihrer Printausgabe.

"Gewiss kann sie uns als Brückenbauerin und Vorbild Erkenntnisse vermitteln", sagte die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Eckes gehöre zu dem Kreis von Persönlichkeiten, die sie in den neu geschaffenen Integrationsbeirat berufen habe. Die Staatsministerin nannte es "hochspannend", wie Eckes Einwanderung aus dem Blickwinkel einer Tochter erlebt habe, wie sie die Situation ihrer Eltern sehe und ihre eigene Entwicklung als Kind, als Jugendliche und als junge Frau, die hier Karriere gemacht habe.

Auch der frühere US-Botschafter John Kornblum gehöre zum neuen Beirat. Mit ihm verbinde sich der Blick von außen auf die Situation in Deutschland. Der US-Diplomat stamme zudem selbst aus einer Einwandererfamilie, die aus Deutschland kommend in den USA Fuß gefasst habe. "Er kann uns die Erfahrungen aus einem klassischen Einwanderungsland vermitteln," erläuterte die Integrationsbeauftragte und Staatsministerin im Bundeskanzleramt abschließend.







Artikel Service