26. 05. 2012
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BVDW: Großes Potenzial für Mobile Business
Der in Düsseldorf ansässige Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat in seiner jüngsten Studie die möglichen Marktpotenziale des mobilen Internet untersucht. Mit der Befragung wurde das Kölner Marktforschungsunternehmen YouGovPsychonomics beauftragt. Und das Ergebnis scheint den Optimisten Recht zu geben. Bereits heute nutzen rund 35 Prozent und damit mehr als ein Drittel aller Befragten den mobilen Zugang zum Internet. Häufigste Anwendung sind dabei die Abrufung von E-Mails sowie das "downloaden" von Musik und Videos. Rund zwölf Prozent der Befragten nutzen die mobilen und onlinefähigen Endgeräte regelmäßig bis täglich. Weitere knapp 30 Prozent der repräsentativen Stichprobe wollen in Kürze mit der Nutzung mobiler Internetangebote beginnen oder beschäftigen sich mit den entsprechenden Fragestellungen. Im zweiten Quartal dieses Jahres soll die Potenzialstudie des Kölner Marktforschers vorliegen. Der Verband erhofft sich davon eine bessere Entscheidungsgrundlage für die Unternehmen und Dienstleister des Verbandes, hieß es dazu weiter.
Diffrerenzierte Betrachtungsweise
Der Umgang mit dem mobilen Internetzugang ist dabei bereits längst gelebter Alltag von immer mehr Menschen. Über ein Drittel der Befragten (35 Prozent) gab an, schon einmal mobile Internetangebote über internetfähige Handys genutzt zu haben, 56 Prozent der Befragten haben grundsätzliche Erfahrungen mit Mobile Business oder können sich vorstellen, bald damit zu beginnen. Allerdings antworteten fast die Hälfte der insgesamt knapp 1000 Befragten, dass sie in absehbarer Zeit nicht auf mobile Internetdienste zurückgreifen wollen, weitere acht Prozent nehmen sich zumindest vor, in den kommenden Monaten damit anfangen zu wollen. Die Studie ist dabei ein Premierenwerk. Ziel der Marktbefragung ist es, die Potenziale des neuen Mediums zu erkunden und einschätzen zu können. In den kommenden zwei Jahren soll die Befragung noch drei Mal wiederholt werden, hieß es dazu weiter. Die Potenzialanalysen werden dabei vom BVDW in die Marktsegmente Business-to-Business sowie Business-to-Consumer eingeteilt. In beiden gebe es Potenziale, wenn auch unter verschiedenen Voraussetzungen. Im B-2-C-Bereich konzentriert sich das Interesse in erster Linie auf Werbung, Inhalte, Nutzung, Kosten und Technik, im B-2-B-Bereich treten eher die Themenbereiche Innovationen, Marktentwicklung, Vermarktung und Kostenentwicklung in den Vordergrund.
Weitere Informationen zu den Marktpotenzialen finden Sie auch auf der Internetseite des BVDW unter: www.bvdw.org.

























