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26. 05. 2012
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Gamescom 2011: Internetwirtschaft blickt mit Hoffnung auf "mobile games"


18.08.2011 00:53 von:

Schlagwörter: Köln,Gamescom,2011,eco,Internetverband,Spieleindustrie,Trendbarometer,Games,Maza

Der in Köln ansässige Verband der deutschen Internetwirtschaft eco hat am gestrigen Dienstag die Ergebnisse seines "Trendbarometers Games” veröffentlicht. Die Werte bestätigen die tags zuvor genannten Umsatzzahlen der Branchen – und auch ihre Prognose. In einer Befragung unter Profis messen inzwischen rund 89 Prozent den "mobile games" eine mittlere bis hohe Bedeutung zu. Nur knapp elf Prozent verneinten das. Noch im vergangenen Jahr waren die Experten wesentlich unsicherer: Nicht einmal 60 Prozent glaubten an den Erfolg mobiler Spieleanwendungen, während noch fast 40 Prozent den mobilen Spielen keine große Zukunft voraussagten. Allerdings scheinen auch die Visionen geerdet zu werden. Wie der Verband in seiner Umfrage herausfand, waren längst nicht mehr so viele optimistisch, dass raffinierte Spiele zukünftig Film, Fernsehen oder anderen Bewegtbildmedien in ihrer Bedeutung verdrängen würden. 2010 stimmten dem ein Drittel zu, nun sagt das nur noch rund ein Viertel der Befragten.

"Das Trendbarometer Games zeigt, dass dem Thema Mobile-Gaming die Zukunft gehört, hier stehen wir erst am Anfang. Gaming ist damit nicht nur kulturell und medial in der Mitte der Gesellschaft angekommen, es wird bald auch in allen Lebenslagen und an allen Orten verfügbar sein: Spielen on demand, vernetzt, über Gerätegrenzen und Orte hinweg - das sind die Chancen und Herausforderungen für unsere Branche", erklärte Ibrahim Mazari, Leiter des eco Arbeitskreises Games und Director Public Relations/ Jugendschutzbeauftragter bei Turtle Entertainment. Eine Innovation der vergangenen Gamescom 2010 – die Gestenerkennung – konnte sich inzwischen erfolgreich etablieren. Größte Erfolgsfaktoren für "mobile games" sind der Multiplayer-Modus (77 Prozent) und die Anbindung an Communities und Portale (60 Prozent). Nur noch ein Fünftel der Befragten denkt, dass Boxen-Games auf Datenträgern weiterhin Marktführer bleiben Ein Jahr stimmten dem noch 31 Prozent zu. Auch Social Network Games haben ihre Bedeutung weiter erhöht, wenn auch mit etwas langsamerem Tempo.

Am Gemeinschaftsstand des Verbandes in Halle 8 steht überdies noch das Anti-Botnetz-Beratungszentrum für Fragen offen. Nachdem es in der jüngeren Vergangenheit wiederholt zu Datenmissbrauch und Beschwerden über unsichere Netzwerke oder einen allzu laschen Umgang mit Datenschutzbestimmungen gegeben hat, bietet der Verband auch dem Endverbraucher praktische Tipps, Hinweise und Werkzeuge für den erfolgreichen Kampf gegen Schadprogramme aus dem Netz. Täglich gibt es drei iPod nanos sowie Sicherheitspakete der Softwareanbieter Avira und Kaspersky an. Weitere Informationen zu dieser Verbandsinitiative finden sie im Internet unter: www.botfrei.de.







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