Wetter

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter





26. 05. 2012
Seite drucken

In zwei Jahren kommt die Long-Term-Evolution


29.07.2008 22:00 von:


Nach Ansicht des in Köln ansässigen Internetverbandes eco wird die neue Technik allerdings noch zwei bis drei Jahre brauchen, bis sie marktfähig wird. Dies gab der Verband am gestrigen Dienstag in einer Presseerklärung bekannt. Mithilfe der neuen Übertragungstechnik soll dann auch der Datentransfer deutlich ausgebaut und flächendeckendes IP-TV ermöglicht werden. LTE, so die Abkürzung der neuen Technologie, würde damit bereits in absehbarer Zeit zum legitimen Nachfolger der heutigen UMTS-Technik, so die Experten des Verbandes.

Die eigentlich vorgesehene WiMAX-Technologie gerät nach Meinung der Verbandsexperten aber immer mehr ins Stocken. "Die Versteigerung der WiMAX-Frequenzen liegt in Deutschland fast eineinhalb Jahre zurück und es ist mittlerweile sehr ruhig um die vielversprechende Technologie geworden. Es scheint fraglich, ob die Lizenzinhaber in Deutschland ihren Ausbauverpflichtungen bis Ende 2009 werden nachkommen können“, erklärte eco-Geschäftsführer Harald A. Summa. Hingegen weist die LTE-Technologie mehrere Vorteile auf, gerade im Hinblick auf die begehrten mobilen Breitband-Services der Mobilfunk- und Inhalteanbieter. Liegt das Transfervolumen bei UMTS-Technik bei derzeit 3,6 MB/sec., erhöht sich die Übertragungsrate bei LTE-Modellen auf bis zu 17 MB/sec. Außerdem gehen die Kenner der Materie inzwischen davon aus, dass LTE über geeignete Zwischentechniken auch die kostengünstigere Alternative zu WiMAX ist. Die deutlich höheren Übertragungsraten stellen die Anbieter solcher Technologien allerdings auch vor erhöhte Anforderungen.

Inzwischen hat auch der Mobilfunkanbieter Vodafone die Einschätzung des Verbandes geteilt. Deutschland biete sich sogar die Möglichkeit, Vorreiter bei der Verbreitung der LTE-Technologie zu werden, meint Ralf Klüber von Vodafone. "Die Bundesrepublik hat die größte Breitbandabdeckung und die meisten Basisstationen in ganz Europa“, erklärte der Experte. Ähnlich denkt auch Dr. Christoph Bach vom schwedischen Mobilgerätehersteller Ericsson über diesen Trend. "Wir haben Zahlen von Ovum vorliegen, nach denen es im Jahr 2012 mehr mobile Breitbandanschlüsse als feste geben soll. Gründe dafür sind sicherlich die weiterhin stark steigende Internetnutzung und fallende Preise. Wir sollten in Deutschland über die Versteigerung möglicher Frequenzbänder für LTE nachdenken", forderte Bach.







Artikel Service



Köln Nachrichten - das topaktuelle Newsportal fü Köln und die Region
Köln Nachrichten - developed with TYPO3 by beuse und beuse