26. 05. 2012
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Jobsuche über Smartphone wird immer beliebter
Immer mehr Unternehmen gehen bei der Suche nach geeigneten Fachkräften immer häufiger auch den zu innovativen Personalmarketing-Konzepten. Die sind heute in der Regel vor allem in den mobilen Internetzugängen und mobilen Netzwerken zu finden. Die Ansprache potenzieller Bewerber für eine Stelle über den mobilen Zugang zu Social Media, das Bereitstellen von Bewerberinformationen über Apps oder mobile Karriere-Websites haben in den letzten beiden Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Das ergibt die Studie "Mobile Recruiting 2011", die dr deutsche Internetverband eco zusammen mit der DJM Consulting GmbH im Kontext des Forschungsprojekts ReMoMedia durchgeführt hatte. Ein Viertel der befragten Unternehmen hat mobile Maßnahmen zur Bewerberinformation bereits eingesetzt, 15 Prozent planen mobile Personalmarketingmaßnahmen; in der Pilotstudie 2009 hatten erst rund acht Prozent Erfahrung mit Mobile Recruiting, so die wichtigsten empirischen Befunde der Studie.
Gegenüber der Studie im vergangenen Jahr ergaben sich bisweilen deutliche Verschiebungen, aber auch Konstanten. Allgemein wird die Bedeutung der mobilen Medien inzwischen von deutlich mehr Profis bestätigt. Sie sind darüber hinaus auch selbst bereit, in die Erstellung solcher Seiten zu investieren. 17 Prozent der Befragten haben bereits eine solche Seite, ein weiteres Viertel trägt sich mit dem Gedanken, dies in Kürze unternehmen zu wollen. Vor zwei Jahren lag der Prozentsatz der Jobseiten für mobile Endgeräte bei gerade einmal acht Prozent. Das Potential ist dabei nach Meinung der Experten nicht gerade gering. "Wer meint, hier würden einfach nur die normalen Websites auf ein kleines Format gebracht, verkennt die Möglichkeiten", sagt eco Geschäftsführer Harald A. Summa. Insbesonere die Möglichkeiten der mobilen und inzwischen wahrhaftig "smarten" Endgeräte regen die Phantasie der Verantwortlichen in den personalsuchenden Unternehmen an. "Wenn sich der Mobile Tag auf einem Plakat des Unternehmens befindet, kann man unterwegs ohne lange Recherche oder das umständliche Eintippen einer Internetadresse auf dem Handy direkt zu den relevanten Informationen auf dem Karriere-Portal oder zu einem interessanten Jobangebot geleitet werden",meint beispielsweise Prof. Dr. Böhm, Professor für Telekommunikation und Mobile Media an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden.
Auch aufseiten der Jobsuchenden gebe es eindeutige Vorteile der neuen Zeit. Durch die orts- und zeitunabhängige Suche können sie ihre eigenen Recherchen wesentlich angenehmer und flexibler als bislang gestalten. Weniger relevant sind dagegen der Spaßfaktor und die Möglichkeit zur Personalisierung der Angebote. Bewerber nehmen die Möglichkeit, über mobile Websites, Apps oder Social Media mit möglichen Arbeitgebern in Kontakt zu treten, gut an: 79 Prozent der befragten Personaler waren mit den Ergebnissen ihrer Maßnahmen zufrieden oder sehr zufrieden, so eine weitere Erkenntnis der Befragung. Unterm Strich aber ist der Informations- und Beratungsbedarf ausgesprochen hoch. Rund 96 Prozent der Befragten gaben an, dass sie noch weitere Informationen zu diesem Themenfeld benötigen. Das scheint nach dn vorliegenden Ergebnissen der Befragung auch der Hauptgrund für die bislang recht zögerliche Umsetzung von mobilen Recruiting-Strategien zu sein. Während zwei Drittel dies als Hauptgrund angaben, spielten die Kosten der Erstellung einer solchen Seite nur für jedes fünfte befrag Unternehmen eine Rolle bei der Entscheidungsfindung.
Weitere Ergebnisse der Studie finden sie auch in einer Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse im Internet unter: www.djm.de.

























