26. 05. 2012
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NetCologne startet Mobilfunk - 25.000 Kunden bis Ende 2008 geplant
Zur Präsentation des neuen Angebots lud das städtische Unternehmen in
den 30. Stock des Köln-Turms ein, um über den Dächern der Domstadt auf
den Start anzustoßen. Zukünftig erhalten Kunden im Regierungsbezirk
Köln die Möglichkeit, neben den bereits etablierten Geschäftsfeldern
Festnetz/DSL und Kabelfernsehen auch im Mobilfunkbereich auf NetCologne
umzustellen. Bis zu 25.000 Neukunden möchte das Unternehmen bis Ende
kommenden Jahres dafür gewinnen, ein „sehr sehr ehrgeiziges Ziel“, wie
NetCologne-Geschäftsführer Werner Hanf einräumte.
Die 100-prozentige Tochter der städtischen GEW Holding (gehört zum
Stadtwerkekonzern) wird dabei nicht einfach nur „service provider“,
sondern steigt als so genannter „MVNO“ (Mobile Virtual Network
Operator) ein. Kooperationspartner ist dabei der Düsseldorfer
Mobilfunknetzbetreiber E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG. Dabei werden
die Kölner auf die Infrastruktur des neuen Partners zurückgreifen.
Kunden erhalten ab sofort über NetCologne SIM-Karten (Rufnummernkreis:
0157766 + fünfstellige Nummer). Das Kölner Unternehmen hat dazu eigene
Dienste, Tarife und Produktkombinationen entwickelt, die auf der
eigenen Internet-Plattform vermarktet und betreut werden. Zum Angebot
gehören die Dienste SMS, MMS, WAP sowie weitere Angebote. Allerdings
müssen die potenziellen Mobilfunknutzer noch ein wenig Geduld haben. In
der dritten Oktoberwoche (Hanf: 20. oder 21. Oktober) soll die
Freischaltung erfolgen. Interessierte können sich jedoch bereits vorab
online registrieren lassen und auf der Internetseite www.netcologne.de
Informationen zum neuen Angebot abrufen.
Attraktive Tarife und Kombi-Pakete zum Start
Zu Beginn der neuen Kampagne („Werbeaktion mit Gaby Köster“) bietet das
Unternehmen drei Endkunden-Pakete an. Je nach Übertragungsrate
(Doppel-Flat + Joker-Flat und Netmobil-Flat) liegt der Einstiegspreis
bei 54,80 Euro pro Monat. Dafür gibt es eine Flatrate mit einer
Übertragung von 2 Mbit/Sekunde. Bis 6 Mbit kosten dann 59,80, die 18
Mbit-Variante ist für 64,80 Euro zu haben. „Mit dem neuen Angebot
werden unsere Kunden zukünftig wesentlich weniger Aufwand haben, wenn
sie zum Beispiel umziehen. Unser Unternehmen bietet dazu Service aus
einer Hand“, betonte Geschäftsführer Hanf weiter. „Die SIM-Karte ist
dabei auch UMTS-fähig. Sonderrufnummer und Gespräche ins Ausland sind
in der Flat nicht enthalten. Aber wir bieten einen vergleichsweise
niedrigen Tarif auf Datenübertragungsdienste“, ergänzt der
Mobilfunkverantwortliche von NetCologne Dirk Rudnik. Das Unternehmen
will im weiteren Verlauf dieses Jahres zusätzliche Angebote entwickeln,
um beispielsweise mehrere Kunden aus einem Netzwerk mit günstigen
Tarifen zu versorgen. „Die Einzelheiten dazu werden wir noch bekannt
geben“, so Hanf.
Auch auf dem Gebiet der gewerblichen Angebote baut NetCologne sein
Geschäft aus. So bestätigte Hanf Medienberichte, dass seinem
Unternehmen die Mobilfunklizenz des ehemaligen C-Netzes zugeteilt
wurde. Dabei handelt es sich um eine so genannte „Bündelfunklizenz“.
Unabhängig von den NetCologne-Hotspots und den Privatkundenangeboten
plant das Unternehmen mithilfe dieser Infrastruktur neue Angebote für
mobiles Internet speziell für die Zielgruppe der gewerblichen Kunden
aufzubauen. Ab Mitte kommenden Jahres wolle man dies anbieten, hieß es
dazu abschließend.

























