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26. 05. 2012
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NetCologne startet Mobilfunk - 25.000 Kunden bis Ende 2008 geplant


07.10.2007 22:00 von:


Zur Präsentation des neuen Angebots lud das städtische Unternehmen in den 30. Stock des Köln-Turms ein, um über den Dächern der Domstadt auf den Start anzustoßen. Zukünftig erhalten Kunden im Regierungsbezirk Köln die Möglichkeit, neben den bereits etablierten Geschäftsfeldern Festnetz/DSL und Kabelfernsehen auch im Mobilfunkbereich auf NetCologne umzustellen. Bis zu 25.000 Neukunden möchte das Unternehmen bis Ende kommenden Jahres dafür gewinnen, ein „sehr sehr ehrgeiziges Ziel“, wie NetCologne-Geschäftsführer Werner Hanf einräumte.
       
Die 100-prozentige Tochter der städtischen GEW Holding (gehört zum Stadtwerkekonzern) wird dabei nicht einfach nur „service provider“, sondern steigt als so genannter „MVNO“ (Mobile Virtual Network Operator) ein. Kooperationspartner ist dabei der Düsseldorfer Mobilfunknetzbetreiber E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG. Dabei werden die Kölner auf die Infrastruktur des neuen Partners zurückgreifen. Kunden erhalten ab sofort über NetCologne SIM-Karten (Rufnummernkreis: 0157766 + fünfstellige Nummer). Das Kölner Unternehmen hat dazu eigene Dienste, Tarife und Produktkombinationen entwickelt, die auf der eigenen Internet-Plattform vermarktet und betreut werden. Zum Angebot gehören die Dienste SMS, MMS, WAP sowie weitere Angebote.  Allerdings müssen die potenziellen Mobilfunknutzer noch ein wenig Geduld haben. In der dritten Oktoberwoche (Hanf: 20. oder 21. Oktober) soll die Freischaltung erfolgen. Interessierte können sich jedoch bereits vorab online registrieren lassen und auf der Internetseite www.netcologne.de Informationen zum neuen Angebot abrufen.

Attraktive Tarife und Kombi-Pakete zum Start

Zu Beginn der neuen Kampagne („Werbeaktion mit Gaby Köster“) bietet das Unternehmen drei Endkunden-Pakete an. Je nach Übertragungsrate (Doppel-Flat + Joker-Flat und Netmobil-Flat) liegt der Einstiegspreis bei 54,80 Euro pro Monat. Dafür gibt es eine Flatrate mit einer Übertragung von 2 Mbit/Sekunde. Bis 6 Mbit kosten dann 59,80, die 18 Mbit-Variante ist für 64,80 Euro zu haben. „Mit dem neuen Angebot werden unsere Kunden zukünftig wesentlich weniger Aufwand haben, wenn sie zum Beispiel umziehen. Unser Unternehmen bietet dazu Service aus einer Hand“, betonte Geschäftsführer Hanf weiter. „Die SIM-Karte ist dabei auch UMTS-fähig. Sonderrufnummer und Gespräche ins Ausland sind in der Flat nicht enthalten. Aber wir bieten einen vergleichsweise niedrigen Tarif auf Datenübertragungsdienste“, ergänzt der Mobilfunkverantwortliche von NetCologne Dirk Rudnik. Das Unternehmen will im weiteren Verlauf dieses Jahres zusätzliche Angebote entwickeln, um beispielsweise mehrere Kunden aus einem Netzwerk mit günstigen Tarifen zu versorgen. „Die Einzelheiten dazu werden wir noch bekannt geben“, so Hanf.

Auch auf dem Gebiet der gewerblichen Angebote baut NetCologne sein Geschäft aus. So bestätigte Hanf Medienberichte, dass seinem Unternehmen die Mobilfunklizenz des ehemaligen C-Netzes zugeteilt wurde. Dabei handelt es sich um eine so genannte „Bündelfunklizenz“. Unabhängig von den NetCologne-Hotspots und den Privatkundenangeboten plant das Unternehmen mithilfe dieser Infrastruktur neue Angebote für mobiles Internet speziell für die Zielgruppe der gewerblichen Kunden aufzubauen. Ab Mitte kommenden Jahres wolle man dies anbieten, hieß es dazu abschließend.








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