26. 05. 2012
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Anzeigenrückgang bei DuMont: Management reagiert
Die Wirtschaftskrise kommt am Medienstandort Köln an. Das größte Verlagshaus am Ort hat nach einem deutlichen Rückgang der Anzeigenerlöse um rund 20 Prozent einen Einstellungsstopp für alle Bereiche verfügt. Außerdem bietet das Unternehmen den Mitarbeitern am Standort Köln Abfindung in fünfstelliger Eurohöhe an. Zielvorgaben nannte das Unternehmen nach Informationen der Nachrichtenagentur ddp allerdings nicht. Am Standort Köln beschäftigt das Medienunternehmen rund 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Angebot gilt allerdings nicht für die zahlreichen Tochtergesellschaften des Verlagshauses. Nach Angaben des Verlages gilt ein Sockelbetrag in Höhe von 65.000 Euro pro Auflösungsvertrag. Dazu kommen weitere 2000 Euro pro Beschäftigungsjahr sowie weitere 1500 Euro für jedes Lebensjahr jenseits der 35 Jahre-Grenze.
Das Kölner Verlagshaus hatte zu Beginn dieses Jahres den Berliner Verlag für 152 Millionen Euro übernommen. Darin enthalten sind unter anderem auch die Berliner Zeitung, das Hamburger Abendblatt und die Internetseite NetZeitung.de. Eine Zielvorgabe für das Abfindungsprogramm gebe es nach Informationen von ddp nicht. Der Einstellungsstopp gilt allerdings für alle Bereiche. Neben dem Berliner Verlag verfügt das Medienhaus auch über maßgebliche Beteiligungen am Bonner Generalanzeiger, Radio Köln, dem Heimatsender center.tv. Außerdem sind noch die Mitteldeutsche Zeitung, die Frankfurter Rundschau sowie die israelische Tageszeitung Haaretz.

























