26. 05. 2012
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DuMont Schauberg übernimmt Mehrheit an Frankfurter Rundschau
Verkäufer war die SPD-Medienholding DDVG, die zukünftig 40 Prozent der
Anteile halten wird. Die restlichen zehn Prozent befinden sich in Besitz
der Frankfurter Karl-Gerold-Stiftung, die früher alleiniger Besitzer
war. Die DDVG hatte erst Anfang 2004 90 Prozent der Anteile übernommen.
Im Anschluss daran wurde die Belegschaft der Zeitung von 1100 auf 700
reduziert. Im vergangenen Jahr gelang durch die eingeleiteten
Sparmaßnahmen die Rückkehr aus der Verlustzone, wenn auch nur mit einer
„Schwarzen Null“.
Die Übernahme muss nun noch kartellrechtlich geprüft werden, Experten
erwarten jedoch dafür keine Schwierigkeiten. Auch das Profil beider
Konzerne scheint nach Ansicht von Medienexperten gut zusammen zu
passen. Beide Verlage gelten als liberal Zum Kaufpreis machten beide
Unternehmen keine Angaben. Medienberichten zufolge soll der Kaufpreis
zwischen 30 und 35 Millionen Euro liegen. Als erstes ist eine
bundesweite Marketing-Aktion geplant, um die zuletzt gesunkene
Verkaufsauflage wieder zu steigern.

























