26. 05. 2012
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Medienkonzern DuMont Schauberg forciert Konzernumbau
Mit dem Kauf der deutschen Zeitungstitel aus dem Bestand des britischen Mecom-Konzerns stieg der Kölner Medienkonzern DuMont Schauberg zur Nummer drei unter den deutschen Verlagshäusern auf. Nach den Personalentscheidungen aufseiten der Redaktionen plant das Unternehmen nun den weiteren Konzernumbau. Wie das Branchenmagazin "Kontakter" unter Verweis auf informierte Kreise meldete, sollen verschiedene Unternehmensbereiche zentralisiert und in so genannten Kompetenzzentren gebündelt werden. So sollen nach einem entsprechenden Bericht des Magazins die Bereiche Verwaltung und Buchhaltung weiter in Köln verbleiben, der Bereich Vermarktung für die Gruppe zentral in Frankfurt am Main eingerichtet werden. Offiziell bestätigt wurden diese Maßnahmen allerdings nicht, man befinde sich derzeit in der Planungsphase, erklärte eine Unternehmenssprecherin dem Branchenmagazin.
Der Medienkonzern gibt an seinem Stammsitz unter anderem die Tageszeitungen "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Express" heraus. Außerdem hält das Unternehmen maßgebliche Beteiligungen an Radio Köln und dem Kölner Heimatsender center.tv. Zum Portfolio gehören außerdem die Frankfurter Rundschau, die Mitteldeutsche Zeitung und die israelische Tageszeitung Haaretz. Mit dem Kauf der deutschen Mecom-Gruppe kamen in diesem Jahr die Titel "Berliner Zeitung", "Berliner Kurier" und "Hamburger Morgenpost" sowie die Internet-Nachrichtenseite www.netzeitung.de hinzu. Der Trend zur Verschlankung von Konzernstrukturen ist nicht neu. Auch der Hamburger Medienkonzern Gruner + Jahr, Teil der Bertelsmanngruppe, hatte im vergangenen Jahr eine Zusammenlegung seiner Wirtschaftsfachtitel mit der Tageszeitung Financial Times Deutschland (FTD) forciert. Zuletzt musste die Branche der Zeitungsverleger im Angesicht der derzeitigen Wirtschaftskrise deutliche Umsatzrückgänge verzeichnen.


























