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26. 05. 2012
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Tendenziell sinkender Einfluss von Verlagen im digitalen Zeitalter


16.07.2007 22:00 von:


Viele Verlagshäuser seien auf die Herausforderungen der digitalen Wirtschaft nicht gerüstet, so eines der Ergebnisse der am Montag vorgestellten Studie. Darin werteten die Autoren die Antworten einer Umfrage unter rund 1200 Journalisten und Redakteuren verschiedener Ressorts aus. So glaubten 36 Prozent an einen zurückgehenden Einfluss von Verlagen auf die Medienbranche. Sieben Prozent gingen sogar noch einen Schritt weiter und prophezeiten, dass Verlage gegen Webgiganten wie Google „keine Chance“ haben. Mehr als die Hälfte der Befragten äußerten sich skeptisch, ob Verlage ausreichend auf die digitale Zukunft vorbereitet seien.

Fast ein Drittel (30 Prozent) der befragten Journalisten räumten ein, dass Blogs oder Podcasts inzwischen eine hohe (25 Prozent) bzw. sehr hohe (5 Prozent) Bedeutung für ihre Arbeit haben. Inhaltlich bleiben die Journalisten eher skeptisch. Nur fünf Prozent nutzen Blogs zur Themenfindung, lediglich drei Prozent werten Blogs als Quelle aus. 27 Prozent der Befragten gaben jedoch an, dass das Web 2.0 „eine gute Möglichkeit“ sei, sich einen Überblick über das Stimmungsbild zu machen, allerdings glauben genau so viele Redakteure, dass die mangelhafte Glaubwürdigkeit von Blogs ein Risiko für die redaktionelle Arbeit darstellt.

Die Tageszeitung wird nach Ansicht der von 46 Prozent Journalisten weiterhin in Papierform erscheinen, deutlich weniger glauben an eine rein digitale Zukunft des Mediums. Das „Phänomen Bürgerjournalismus“ ist nach Ansicht von immerhin 40 Prozent aller Befragten eine Bereicherung des klassischen Journalismus. 15 Prozent sehen dies jedoch als Bedrohung, hieß es dazu weiter.








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