26. 05. 2012
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Zeitungsverleger fordert Zeitungen in Schulen
Die deutschen Zeitungsverleger haben auf ihrer zweiten Jahrestagung der Nationalen Initiative Printmedien in Berlin erneut Forderungen an die Politik gerichtet. BDZV-Präsident Helmut Heinen, Herausgeber der Kölnischen Rundschau, forderte dabei, dass Zeitungen zum Prüfungsthema in Schulen werden müssten. "Wenn Zeitungen in der Demokratie eine öffentliche Funktion besitzen – worüber es keine Meinungsverschiedenheit geben kann – dann muss das Thema Zeitungslesen vernünftig eingeordnet werden", erläuterte der Kölner Verleger in Berlin.
Bereits jetzt gebe es zudem bei zahlreichen Initiativen zur Leseförderung gute Beispiele für die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Zeitungsverlagen. Oft genug seien dies aber nur punktuelle Initiativen ohne den Aspekt der Nachhaltigkeit. Dass Zeitungen bislang nicht in die Lehrpläne aufgenommen wurden, sei ein "Armutszeugnis", so Heinen weiter. Die Forderung richtet sich aufgrund der Landeszuständigkeit vor allem an die entsprechenden Schulministerien der Länder, hieß es dazu abschließend.

























