26. 05. 2012
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April 2011: N24 vor n-tv im Duell der Nachrichtensender
Im Kampf der beiden privaten Nachrichtensender N24 und n-tv gab es im zurückliegenden Monat April ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitzenposition. Wie beide Sendergruppen am heutigen Montag nach Auswertung der Mediadaten bekannt gaben, lag der Sender N24 mit einem Marktanteil von 1,5 Prozent beim jungen Publikum wohl um einen Hauch vor der Konkurrenz aus Köln. N-tv kam in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen auf einen Marktanteil von 1,4 Prozent. Insgesamt erreichten der Kölner Nachrichtensender, der zur RTL-Mediengruppe gehört, einen Marktanteil von 1,1 Prozent.
So erzielten einzelne Reportagen und Nachrichtensendungen bei N24 bisweilen Marktanteile von bis zu 6,8 Prozent. Auch die Reportagen im Programm trugen mit Quoten von bis zu 4,2 Prozent beim jüngeren Publikum wesentlich zum Erfolg bei. Unterdessen betonte der Kölner Konkurrent n-tv den durchschlagenden Erfolg seiner neuen "Nachrichtenschiene" in den Morgenstunden zwischen 7 und 9 Uhr. Zumindest bis zu den Mittagsstunden liegt man damit eigenen Angaben zufolge vor der Konkurrenz der ProSieben-Gruppe. Den höchsten Wert bei n-tv erreichte hingegen die Berichterstattung über die Massenkarambolage auf der A19 nach einem Sandsturm. Hier erzielte der Sender seinen Höchstwert von 8,9 Prozent unter den jüngeren Zuschauerinnen und Zuschauern. Die fortgesetzte Berichterstattung über die havarierten Atommeiler im japanischen Fukushima scheinen mit Quoten von bis zu 7,7 Prozent den Nerv des jüngeren Publikums zu treffen. Deutlich geringer war hingegen das Interesse an der Hochzeit von Prinz William und seiner neuen Herzogin von Cambridge. Dauer stundenlanger Dauerausstrahlung und der akribischen Aufarbeitung der Zuneigungsgesten blieb die Quote unter den Jüngeren mit Werten 1,5 und 1,9 Prozent fast auf dem Niveau des gesamten Monats. Ausbaufähig scheinen auch die Reportagen des Nachrichtensenders. Hier reichte es mit den erfolgreichsten Ausgaben gerade mal für Marktanteile von 2,2 ("Die gefährlichsten Flughäfen der Welt) bzw. 2,3 Prozent ("Gefährliche Gangs – Skinheads").
Basis für die Auswertung waren Angaben des deutschen Fernsehpanels der AGF/GfK, anderer Marktforscher und der eigenen Analyse der Einschaltquoten.

























