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3. 09. 2014
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ARD schließt Vertrag zur Ãœbertragung von Boxkämpfen ab


21.07.2011 22:45 von:

Schlagwörter: Köln,ARD,Boxen,Ãœbertragung,2011,Sauerland,2014,Rundfunkrat,WDR

Der Rundfunkrat des Westdeutschen Rundfunks WDR hat den geänderten Vertragsbedingungen zur Ãœbertragung weiterer Boxkämpfe des Box-Promotors Sauerland und seinem Unternehmen Sauerland Event GmbH zugestimmt. Wie das Gremium bereits am vergangenen Dienstag bekannt gab, gingen dem Beschluss lange und kontroverse Diskussionen voraus. Der Vertrag zwischen ARD und Sauerland bezieht sich auf den Zeitraum der Jahre 2013 und 2014. "Der auf Initiative der Gremien geänderte Vertrag mit verkürzter Laufzeit, verringerter Anzahl an Boxkämpfen und entsprechend reduzierten Kosten sowie dem Verzicht auf eine einseitige Verlängerungsoption seitens der ARD stellt aus Sicht des WDR-Rundfunkrats einen akzeptablen Kompromiss dar", kommentierte die Vorsitzende des Rundfunkrats, Ruth Hieronymi, im Anschluss an die Sitzung am vergangenen Dienstag. Die Zustimmung ändere nichts an der bei vielen Mitgliedern des Rundfunkrats nach wie vor grundsätzlich kritischen Haltung gegenüber der Ãœbertragung von Profi-Boxkämpfen in der ARD, so Hieronymi weiter.

Danach dürfte es für die ARD noch schwieriger werden, entsprechende Verträge abzuschließen. Der Rundfunkrat der größten ARD-Sendeanstalt stellte klar, dass die Mitglieder zukünftig weitere Boxveranstaltungen und der Erwerb der entsprechenden Ãœbertragungsrechte nicht mehr durchwinken werden. Die Diskussion seien daher keine Kampfansage an die Programmmacher des WDR. Hieronymi lobte das WDR-Intendantin Monika Piel für deren "zielorientierte" Beratungen und ihren Willen, zu einem tragfähigen Kompromiss zu kommen. Die betonte den öffentlichen Auftrag des Ersten. "Die Sportberichterstattung in der ARD zeichnet sich durch eine große Bandbreite und Vielfalt aus. Dazu zählt auch das Boxen, das seit Jahren ein begeistertes Publikum findet. Die Zustimmung des WDR-Rundfunkrats zum neu verhandelten Vertrag ist eine gute Lösung im Interesse unserer Zuschauerinnen und Zuschauer", betonte die WDR-Intendatin in ihrem Statement.







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