26. 05. 2012
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ARD-Sendeanstalten müssen weiter sparen
Die Intendantin des Westdeutschen Rundfunks (WDR) Monika Piel hat am gestrigen Samstag in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung WAZ die geplante Informationsoffensive der ARD-Sender erläutert. Kurz zuvor hatte die WDR-Chefin eine Informationsoffensive vorgestellt, mit der die Verantwortlichen an ihrem ehrgeizigen Ziel von „Quote mit Qualität“ festhalten wollen. Damit meint die 60-jährige Medienmanagerin vor allem eine weitere Schärfung des investigativen Profils. Das gilt vor allem für das Ard-Programm, hieß es dazu weiter.
Das beginnende Jahr 2012 wird für die Öffentlich-Rechtlichen ohnehin ein gutes Jahr. Das liegt weniger an der geplanten info-Offensive als vielmehr daran, dass gleich zwei sportliche Highlighs die Fernsehzuschauer vor die Kamera locken wird. Neben der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine finden in London auch noch Olympische Spiele statt, traditionell ein Garant für viele Zuschauerinnen und Zuschauer. "Aber Sport ist nur ein Teil des Publikumsinteresses", erklärte die ARD-Vorsitzende weiter. Der Widerspruch zwischen journalistischer Qualität und dem viel zitierten Quotendruck ist Piel durchaus bewusst. Nicht die Quote sei relevant, sondern die Relevanz des Themas.
in den kommenden Wochen wollen die ARD-Sender ihren Anteil an Dokumentationen und Informationsformaten sogar noch erhöhen. Als positives Paradebeispiel nannte Piel die „Markencheck-Analyse“ über die beide die Unternehmen Lidl und McDonalds. Damit habe man den Nerv des Publikums getroffen und sich gleichzeitig um die seriöse, journalistische Wirtschaftsberichterstattung bemüht. Immerhin: Trotz des hohen Anspruchs schalteten mehr als eine Millionen Zuschauer ein, wie die WAZ die Intendantin zitierte.

























