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26. 05. 2012
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Das Zweite Deutsche Fernsehen gewinnt den Samstagabend: Wetten, dass...?


06.12.2011 00:26 von:

Schlagwörter: Köln,RTL,Supertalent,ZDF,Wetten, dass..,Thomas Gottschalk,Dieter Bohlen,2011,Dez

Thomas Gottschalk ist und bleibt der ungekrönte König der Samstagabend-Unterhaltung. Das zeigte sich auch bei seiner vorerst letzten Moderation der Samstagabend-Show “Wetten, dass...?”. Erstmals seit langer Zeit verzichtete der Kölner Privatsender RTL auf die Veröffentlichung der Marktanteil seines parallel gelaufenen Casting-Formats “Das Supertalent”. Nach Angaben von Media Control lag Gottschalk mit seinem Klassiker bei 14,73 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer und kam damit auf einen Marktanteil von rund 46 Prozent. Das Supertalent, sonst regelmäßig weit jenseits der 20-Prozent-Marke beim Gesamtpublikum, kam mit gerade 4,85 Millionen Fernsehkonsumenten auf einen Marktanteil von gerade 15 Prozent. Auf Rang drei folgte das Erste, das an diesem Abend den Superagenten James Bond im Programm hatte. Pierce Brosnan kam als Hauptdarsteller in “Der Morgen stirbt nie” auf 2,46 Millionen oder 7,5 Prozent.

In Friedrichshafen ging dabei ein Kapitel deutscher Fernsehgeschichte zu Ende und fast jeder Zweite schaute zu. Die Frage, wer dem Showmaster im kommenden Jahr folgen soll, steht allerdings weiterhin nicht fest. Neben Hape Kerkeling, der noch in der vorletzten Sendung eine klare Absage erteilte, brachte Gottschalk auch seinen alten Weggefährten aus Münchener Radiotagen beim Bayerischen Rundfunk, Günther Jauch, ins Spiel. Der wich der direkten Antwort aus und verwies stattdessen auf seine eigene Sendung, den großen Jahresrückblick beim Konkurrenzsender RTL, der am Tag danach ausgestrahlt wurde. Die Nachfolge hat in der zurückliegenden Woche auch weitere Moderatorinnen und Moderatoren zu Statements herausgefordert.

Auch die Appelle von Vorgänger Wolfgang Lippert oder Schauspielerin Iris Berben (“geht gerne auf Beerdigungen” wie der smarte Showmaster in Anspielung auf die letzte Sendung von Frank Elstner erklärte), Gottschalk zum Bleiben zu überreden, blieben letztlich fruchtlos. So dürfte diese Personalfrage auch in den kommenden Tagen die Gemüter nicht nur in der Mainzer Sendezentrale beschäftigen. Der heute 61-Jährige moderierte den Klassiker seit 1987 insgesamt 151 Mal. In gekonnt lockerer Weise führte er durch den Abend und zeigte sich auch in seiner letzten Sendung wieder als souverän-charmanter Weise seinem Publikum.







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