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Großer Thementag bei n-tv zur Energiegewinnung


11.05.2011 19:00 von:

Schlagwörter: Köln,Nachrichtensender,n-tv,Thementag,energy day,Energie,Energiegewinnung,Energi

Auf der Suche nach Alternativen. Die Windkraft ist eine mögliche Energiequelle, die es anstelle der Atomreaktoren zu stärken gilt. Symbolbild: www.pixelio.de/Erich Westendarp

Das Thema Energie und deren Erzeugung, Weiterleitung und Verbrauch sind derzeit Thema in den gängigen Nachrichten- und Journalismusformaten. Egal, ob Tageszeitung, Wochenzeitschrift, Fernsehsendung oder Radionachrichten. Nun legt der Kölner Nachrichtensender n-tv nach und kündigt für den 23. Juni dieses Jahres einen Themenabend im eigenen Programm an. Die Senderverantwortlichen versprechen dabei nicht weniger als einen ganzen Tag Hintergrundberichte, Reportagen und somit eine tiefergehende Analyse dessen, was derzeit als "Energiewende" bezeichnet wird. Nach derzeitiger Wortauslegung und unter Einbeziehung des Begriffs der Nachhaltigkeit bedeutet das nicht weniger als die endgültige Abkehr aus der Erzeugung von Atomstrom und dem Aufbau entsprechender Kapazitäten an alternativen und möglichst ressourcenschonenden Energieträgern. Wind- und Sonnenkraft, aber auch Pumpspeicherwerke zur Speicherung von alternativ erzeugten Energien sowie die Wärmepumpe in Privathäusern bis zu dezentralen Holzschnitzel-Blockheizkraftwerken für Wohnsiedlungen.

Die Senderverantwortlichen wollen dabei bewusst den gesamten Tag unter dieses Leitmotiv stellen. Auch in den gängigen Nachrichten- und Info-Formaten des Senders soll das Thema Energie eine Art "Roten Faden" bilden, der sich durch den gesamten Programmtag ziehen soll, hieß es dazu weiter. Eigener Aussage zufolge soll der Thementag auch ein Stück weit Aufklärung bringen, so der eigene Anspruch. Die Energiewende und die öffentliche und veröffentlichte Debatte dazu ist zwar lange überfällig, kam jedoch erst durch die Naturkatastrophe im Nordosten Japans und die dadurch bedingte Havarie der vier aktiven Meiler des Atomstrom-Produktionsstandort Fukushima richtig in Fahrt. Nachdem selbst die bürgerlich-konservative ein dreimonatiges Moratorium beschlossen hatte, mehren sich nun die Stimmen, die einen endgültigen Ausstieg im Laufe der kommenden zehn Jahre als problemlos darstellen. Derzeit tragen fossile Energieträger die Hauptlast der Stromerzeugung.

"Stromverfügbarkeit ist für uns alle völlig selbstverständlich. Doch spätestens seit dem Reaktorunglück von Fukushima ist auch einer breiten Masse klar geworden, dass ein Umdenken in Gang gesetzt werden muss", warb n-tv Geschäftsführer Hans Demmel. Dem Sender kommt dabei zugute, dass die Verantwortlichen bereits im vergangenen Jahr einen Thementag Energie im Programm hatten Darauf gab es viele positive Rückmeldungen, begründete Demmel die redaktionelle Grundsatzentscheidung. Los geht es am 23. Juni um 7.30 Uhr mit der Reportage "Windenergie in der Nordsee", die das Potential der Windkraft untersucht.

Pro und Contra der zukünftigen Stromerzeugung nimmt die Reportage "Energieträger der Zukunft" um 8.30 Uhr unter die Lupe. Die Reportage "Bioenergie - Klimaschutz durch Pflanzenkraft" um 9.30 Uhr zeigt die Vor- und Nachteile der Energiegewinnung durch Mais, Getreide und Raps. Verschiedene Antriebsquellen werden in "Batterie, Brennstoffzelle & Co - Antrieb der Zukunft" um 10.30 Uhr und "Biogas - Energie der Zukunft" um 11.30 Uhr näher beleuchtet. Die Reportage "Speichertechnologien - mit Hightech zur grünen Stromversorgung" berichtet um 12.30 Uhr, mit welchen Mitteln die Wissenschaft an effizienten und marktfähigen Möglichkeiten zur Speicherung der grünen Energie arbeitet.

Ohne Unterbrechung geht es weiter. Wieder eine Stunde später (13:30 Uhr) strahlt der Sender die Reportage "Algen im Tank" mit einem Experiment aus: Ein Airbus A380 wird mit Biokraftstoff betankt, der vielleicht eine Alternative zu Öl sein könnte. Die Bohrtechnologien der Zukunft erklärt die Reportage "Geothermie - Energiequelle Erde" um 14.30 Uhr. Ob und wie man die Kraft der Elemente nutzen könnte, zeigen die Reportagen "Wasserenergie - Die Kraft der Wellen" um 16.10 Uhr, "Solarenergie - Kraftpaket Sonne" um 16.30 Uhr und "Windenergie - Sauberer Strom im Aufwind" um 17.05 Uhr. Die Reportage "Kraftwerk im Keller - Strom und Wärme selbst gemacht" zeigt um 17.30 Uhr, wie sich die Bündelung von verschiedenen Energiearten im eigenen Keller für Haushalte eignen kann. Der "n-tv Ratgeber - Test" präsentiert schließlich um 18.30 Uhr die besten Ökostromanbieter, so die offizielle Programmankündigung des Senders.







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