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22. 10. 2014
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WDR-Wirtschaftsredaktion nimmt sich wieder "Marken" vor


01.08.2011 09:48 von:


Die WDR-Redakteure beim Ikea-Test. Heute Abend wird der schwedische Weltkonzern unter die Lupe genommen. Bild: WDR

Im Januar strahlte der Westdeutsche Rundfunk WDR seine erste Sendung unter dem Titel "Markencheck" aus. Nach dem eigener Aussage zufolge großen Erfolg der ersten Folge mit der Marke Tschibo folgen nun im wöchentlichen Abstand vier weitere Marken. Ab 21 Uhr werden nacheinander die Weltunternehmen Ikea, Ferrero, Aral und Aldi unter die Lupe genommen. In allen vier Filmen spielen klassische Verbraucher-Fragen eine große Rolle, betonten die Verantwortlichen des öffentlich-rechtlichen Senders im Vorfeld der Ausstrahlung. Die Checks beschäftigen sich unter anderem mit der Art und Weise, wie Firmen ihre Kunden binden wollen.

Wie gelingt es beispielsweise Ikea immer wieder, dass man häufig Produkte kauft, die zuvor gar nicht auf dem Einkaufszettel standen? Der "Ikea-Check" analysiert die verschlungenen Wege eines Ikea-Marktes und begleitet zwei Pärchen, die wiederholt von ihren eigentlichen Kaufabsichten abweichen. Der schwedische Möbelfilialist und Einrichter steht im Mittelpunkt der ersten Folge der neu aufgelegten Serie, die am heutigen Montagabend zu sehen sein wird.

Am 8. August zeigt die Wirtschaftsredaktion anhand der Marke "Ferrero", wie auch soziale und ökologische Aspekte in die eigene Unternehmenskultur aufgenommen werden soll, um bei Verbrauchern Akzeptanz zu erzeugen. Wegen der Zutaten wie Haselnüsse (kommen vorwiegend aus der Türkei) steht immer wieder der Verdacht der Kinderarbeit im Raum. Dieser Frage gehen die Rechercheure im Speziellen nach. Am 15. August folgt der Kraftstoffhersteller und -händler Aral.

Hier soll in einem Chemie-Labor geklärt werden, welches Mehr an Qualität ein Aufpreis von rund zwei Cent je Liter gegenüber einer freien Tankstelle bringt. Eine Woche später ist Aldi an der Reihe. Das Unternehmen lässt viele Produkte des eigenen Sortiments bei Markenherstellern produzieren, ohne dies zu erkennen zu geben. Beispiele sind Fleischsalat (Firma Homann), Pizza (Alberto) und Butterkekse (Bahlsen). Der "Aldi-Check" fragt, ob Aldi-Kunden für weniger Geld die gleiche Marken-Qualität bekommen. Blind-Verkostungen und Analysen im Lebensmittellabor liefern Antworten, versprechen die Verantwortlichen.

Die Sendungen beginnen jeweils um 21 Uhr und dauern 45 Minuten.







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