26. 05. 2012
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Deutscher Städtetag schließt Umzug in Berlin ab
Die Adresse der Hauptgeschäftsstelle des Deutschen Städtetags in der Bundeshauptstadt hat sich geändert. Ab sofort ist der kommunale Spitzenverband unter der Adresse Hausvogteiplatz 1 in Berlin-Mitte erreichbar. Das ehemalige Domizil im Ernst-Reuter-Haus in der Straße des 17. Juni hatten die Verantwortlichen bereits veräußert. Mit dem Umzug rückt die Spitzenorganisation der Städte in der Bundesrepublik näher an das Machtzentrum der Republik heran, wie die Verantwortlichen am heutigen Montag bekannt gaben. Auch das neue Haus im Berliner Stadtbezirk Mitte befindet sich im Besitz des Städtetags.
Der neue Sitz des Verbandes gehört zum denkmalgeschützten Ensemble an historischer Stelle. Das ehemalige Königliche Hofgericht wurde um das Jahr 1750 herum errichtet und gilt als Geburtsort der modernen Textilkonfektion, die auch unter dem Namen "Berliner Konfektion" bekannt geworden ist. Mit Denkzeichen erinnert die Stadt heute an das Schicksal der vielen jüdischen Fabrikanten, die während der Nazizeit enteignet und zum größten Teil in den Konzentrationslagern umgebracht wurden. Das heutige Gebäude entstand im Jahr 1930 nach den Plänen von Walter Growald. Es grenzt an das ebenfalls im Besitz des Städtetags befindliche Eckhaus Oberwallstraße 9.
Der Deutsche Städtetag hat zwei Hauptgeschäftsstellen. Neben dem Standort Berlin sitzt der kommunale Spitzenverband auch im Gereonshaus in der Kölner Innenstadt. Insgesamt beschäftigt der Verband an beiden Standorten 125 Mitarbeiter. Der Verband will auch zukünftig an beiden Standorten festhalten, hieß es dazu abschließend.

























