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Kraft-Wärme-Kopplung: VKU fordert Erhöhung der KfW-Fördersätze


25.01.2012 16:30 von:(red)

Schlagwörter: VKU,Kommunale Unternehmen,Kraft-Wärme-Kopplung,Förderung,Anlagenbau

Das Braunkohlekraftwerk bei Niederaußem ist eine der größten Emittenten von kohlendioxid. Mit KWK lässt sich die Energieausbeute auch im Nachhinein deutlich erhöhen. Bild: Commons Wikipedia/Stodtmeister

Die Kraft-Wärme-Kopplung oder auch kurz KWK ist so etwas wie eine Geheimwaffe der Energiewende. Angesichts der notwendigen Energiesicherheit spielt die „Zweitverwertung“ der bei der Stromerzeugung entstehenden Wäremenergie eine zunehmend wichtige Rolle. Nun hat der aktuelle Jahresbericht zum COGeneration Index (COGIX) neue Zahlen zu diesem Themenfeld geliefert. Die machen aber nach Meinung des Verbandes Kommunaler Unternehmen VKU auch weitergehende förderpolitische Maßnahmen notwendig, wie der VKU ausführte.

Vor dem Hintergrund der veränderten energiewirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, vor allem aber auch angesichts erheblich gestiegener Kosten ist eine deutliche Anhebung der KWK-Förderung notwendig, um so die Wirtschaftlichkeit von Neuinvestitionen überhaupt weiter möglich zu machen, so die Forderung des Verbandes. Neben den energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen flossen auch die Anlagekosten in die aktuelle Berechnung ein. Der aktuelle Jahresbericht wurde von dem renommierten Wissenschaftler Dr. Felix Christian Matthes, Forschungs-Koordinator Energie- und Klimapolitik beim Öko-Institut Institut, für den Verband kommunaler Unternehmen (VKU) erstellt. "Der KWK-Ausbau ist aus energiewirtschaftlichen und klimaschutzpolitischen Gründen dringend notwendig. Er ist ein wichtiger Baustein, um die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen. Wir empfehlen mit Blick auf den COGIX deshalb dringend, die in der Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) vorgeschlagenen Fördersätze für neue KWK-Anlagen um 0,5 Cent pro Kilowattstunde anzuheben", erklärte VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck dazu.

Auf lange Sicht lohnen sich Investitionen in Kraft-Wärme-Kopplung aber auf jeden Fall, stellte der Verband klar. Seit Sommer 2010 zeigt die Entwicklung des COGIX allerdings auch, dass ohne investitionsanreizende Unterstützung - unter dem gegebenen energiewirtschaftlichen Umfeld - nicht in zusätzliche KWK-Anlagen investiert wird. Der Kraftwerksmarkt insgesamt, aber auch der Anlagenmarkt für große KWK-Anlagen ab einer Produktionsleistung von zehn Megawatt ist seit 2005 durch massiv steigende Investitionskosten (plus 30 Prozent ) betroffen. Allein dadurch haben die Fördereffekte aus dem KWKG seit 2005 etwa um die Hälfte abgenommen, argumentiert der VKU abschließend.







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