26. 05. 2012
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NRW: Mehrheit gegen schärferes Nichtraucher-Schutzgesetz
Wenig Unterstützung erhält das absolute Rauchverbot, das die rot-grüne Landesregierung von Nordrhein-Westfalen plant. In einer Umfrage des Kölner Marktforschungsinstituts Yougov für das SAT.1-Regionalprogramm NRW sprachen sich nur 21 Prozent dafür aus. Die Mehrheit von 54 Prozent hält die bisherigen Regelungen zum Nichtraucherschutz für ausreichend und ist gegen eine Verschärfung. 18 Prozent wollten das Rauchen allerdings, dass Rauchen immer und überall verboten sein sollte.
Mehr Unterstützung findet dagegen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft: 36 Prozent würden die SPD-Politikerin wählen, wenn eine Direktwahl der Ministerpräsidenten möglich wäre. 51 Prozent der SPD-Wähler wünschen sich Kraft sogar als SPD-Kanzlerkandidatin, 28 Prozent sprechen sich dagegen aus.
Rot-Grün bekäme bei Neuwahlen die absolute Mehrheit
Norbert Röttgen, Bundesumweltminister und Landesvorsitzender der CDU, käme bei einer Direktwahl des Ministerpräsidenten nur auf 17 Prozent der Stimmen. Seine Partei bleibt dagegen im Vergleich zum Dezember 2011 stabil bei 31 Prozent. Die SPD verlor einen Prozentpunkt und liegt nun bei 33 Prozent, wäre damit aber stärkste Fraktion im Landtag. Bei einer Neuwahl hätte sie mit Bündnis 90/Die Grünen die absolute Mehrheit – der Koalitionspartner kommt bei der Umfrage auf 17 Prozent (15 im Vormonat). FDP und Linke verloren je einen Prozentpunkt und liegen bei drei bzw. fünf Prozent. Die Piraten konnten sich von sieben auf acht Prozent steigern.
Laut Yougov sind die Ergebnisse politisch gewichtet und repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in NRW ab 18 Jahren. Befragt wurden dafür online 1039 Personen aus Nordrhein-Westfalen.

























