Wetter

Webtipps:
Bei der Suche nach einem Arzt in Köln kann Ihnen Pointoo.de empfohlene Ärzte in ihrer Nähe zeigen.

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter





26. 05. 2012
Seite drucken

Anschläge in Köln möglicherweise Tat von Rechtsterroristen


15.11.2011 10:50 von:

Schlagwörter: NRW,Ermittlungen,DVD,2011,Jäger,Rechtsterrorismus,Bombenanschlag,Köln,2001,2004,

Das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt LKA analysiert derzeit eine DVD mit brisantem Inhalt. Sollte sich der erste Augenschein bestätigen, könnte damit auch die Beteiligung einer rechtsradikalen Terrorzelle an den Bombenanschlägen in Köln in den Jahren 2001 und 2004 nachgewiesen werden. Derzeit arbeitet die Behörde mit Hochdruck an der Auswertung, wie das Landesinnenministrium am gestrigen Montag meldete. Bundesweit sollen die Mitglieder dieser radikalen Gruppierung an mindestens neun Morden an ausländischen Ladenbesitzern maßgeblich beteiligt gewesen sein. „Wir werten alle vorhandenen Erkenntnisse aus. Die Analyse der DVD durch die Ermittler des NRW-Landeskriminalamtes hat jetzt Hinweise auf einen bisher unaufgeklärten Sprengstoffanschlag in der Kölner Innenstadt im Jahr 2001 ergeben. Eine damals 19-jährige Deutsch-Iranerin war in dem elterlichen Lebensmittelgeschäft durch eine Sprengfalle schwer verletzt worden“, bestätigte Landesinnenminister Ralf Jäger am gestrigen Montag in Düsseldorf.

Jäger fordert bessere Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden

Bereits zuvor gab es auf der DVD Hinweise, die auch eine Beteiligung auf den Anschlag in der Kölner Keupstraße im Jahr 2004 hindeuten. „Wir überprüfen erneut alle unaufgeklärten Verbrechen, für die sich bislang kein schlüssiges Tatmotiv finden ließ und rechtsextremistische Motive denkbar sind“, unterstrich Jäger. Dabei wollen sich die Ermittlungsbehörden nicht nur auf diese Quelle beschränken. So werde auch der mysteriöse Sprengstoffanschlag auf die S-Bahn-Station Düsseldorf-Werhahn rnut aufgerollt. Jäger appellierte an seine Amtskollegen aus den anderen Bundesländern und in Berlin die Zusammenarbeit der Behörden zu optimieren. Das Gemeinsame Terrorabwehrzentrum in der Bundeshauptstadt, bislang vor allem für den islamistischen Terror zuständig, böte hier einen geeigneten Rahmen, so der SPD-Politiker weiter. „Diese bewährten Strukturen müssen wir jetzt auch im Kampf gegen den rechtsextremen Terror nutzen. Darauf werde ich auf der Innenministerkonferenz Anfang Dezember in Wiesbaden drängen“, erklärte der NRW-Innenminister abschließend.







Artikel Service



Köln Nachrichten - das topaktuelle Newsportal fü Köln und die Region
Köln Nachrichten - developed with TYPO3 by beuse und beuse