26. 05. 2012
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Gamescom 2011: Jugendstaatssekretär eröffnet sechstes Jugendforum NRW
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat ihren Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Klaus Schäfer, nach Köln geschickt. Zusammen mit Kölns Jugend- und Schuldezernentin Dr. Agnes Klein und Vertretern der Kölnmesse und des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungsmedien BIU gab die rot-grüne Landesregierung der heute eröffneten Spielemesse den hochoffiziellen Segen. Bis Sonntag präsentieren die "big player" der internationalen Games-Wirtschaft" ihre Neuheiten. Mehr als 300 Welt-, Europa- und Deutschland-Premieren gibt es zu bewundern. Und erstmals findet auch das Jugendforum NRW, das von den politischen Vertretern am gestrigen Mittwochvormittag eröffnet wurde, auf dem so genannten "Gamescom Campus" statt. Hier finden sich auch Hochschulen mit "spielerelevanten Lern- und Studieninhalten", wie beispielsweise das an der Kölner Fachhochschule ansässige "Game Lab".
Keinen Zweifel lässt die Landesregierung an ihrer ungeteilten Unterstützung der Spieleindustrie. Die sei längst mitten in der Gesellschaft angekommen, ließ Schäfer wissen. Vielmehr müsse man die neuen Medien und ihre Möglichkeiten sinnvoll nutzen. "Medien und auch Computerspiele sind Teil unserer Kultur und gehören zur Lebenswelt der meisten Kinder und Jugendlichen ganz selbstverständlich dazu. Damit müssen sie auch Bestandteil von Jugendarbeit sein", stellte der nordrhein-westfälische Jugendstaatssekretär klar. Das lässt sich auch die NRW-Landesregierung Einiges kosten. Derzeit sieht die Landesregierung dafür in ihrem Haushalt eine Verdopplung der ursprünglichen Fördersumme auf 1,2 Millionen pro Jahr vor, so Schäfer weiter.
Auf dem sechsten Jugendmedienforum NRW präsentieren mehr als 30 Institutionen und Jugendprojekte ihre Arbeiten, Erfahrungen und Konzepte. Die lassen sich auf den gemeinsamen Untertitel der Info-Plattform bringen: "Spielend lernen in virtuellen Welten". Dabei soll nach dem Willen der Landespolitik das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden werden. In Diskussionen mit Experten verschiedener Fachrichtungen sollen auch die kritischen Dinge angesprochen werden. Eines davon sind die bisweilen langen Verweildauern von Spielerinnen und Spielerin vor manchen Spielen. Das betrifft vor allem die Spiele, die keinen geregelten und festgelegten "exit" haben. Auch die Auskunftsstelle der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) wird auf dem Campus vertreten sein.
Weitere Informationen zum Messeauftritt in Halle 8 sowie allgemein zur Arbeit des Jugendforums NRW finden sie auch im Internet unter: www.jugendforum-nrw.de.

























