26. 05. 2012
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Landesinitiative "Frau und Wirtschaft" hat nun elf bewilligte Kompetenzzentren
Das Landesministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter hat in diesem Jahr bereits elf neue Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt und so an den Start gebracht. Wie das Ministerium diese Woche bekannt gab, sollen im Laufe des ersten Quartals noch drei weitere Zentren hinzukommen. Nach der Idee der Regierenden sollen die Kompetenzzentren neue Zugänge für Frauen am Arbeitsmarkt schaffen, den Wiedereinstieg nach einer Familienphase unterstützen und eine umfassende Berufsorientierung für Mädchen organisieren. Die Unterstützung von Gründerinnen und Unternehmerinnen gehört ebenso zu ihrem Aufgabenkatalog wie die Stärkung der Position weiblicher Führungskräfte und die Beratung von Unternehmen bzw. ihrer Organisationen bei der Umsetzung frauenfördernder Maßnahmen.
"Mit den Kompetenzzentren 'Frau und Beruf' wird eine wichtige Voraussetzung geschaffen, die Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Niedrige Bezahlung und unterwertige Beschäftigung von Frauen widersprechen nicht nur dem Gleichstellungsgebot, sondern sind auch ökonomisch unsinnig, weil sie für Kurzsichtigkeit stehen“, erklärte Landes-Emanzipationsministerin Barbara Steffens. Die neuen Einrichtungen stehen nach Angaben der amtierenden rot-grünen Landesregierung in direkter Nachfolge zu den vormaligen Regionalstellen Frau und Beruf. Die aber wurden unter der Vorgängerregierung zurückgefahren. Auch Köln gehört zu den elf Standorten, die ab sofort ein solches Kompetenzzentrum eingerichtet haben. Träger sind in der Regel die Kommunen oder ihre kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften bzw. deren Tochtergesellschaften. In der größten NRW-Kommune ist das städtische Amt für Wirtschaftsförderung Träger des Zentrums.


























