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26. 05. 2012
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Landesminister geht auf Inklusionstour


20.08.2011 14:47 von:

Schlagwörter: NRW,Inklusion,Tour,Rheinland,2011,Erftstadt,Köln,Schneider,Landesarbeitsminister

Der nordrhein-westfälische Landesarbeitsminister Guntram Schneider hat am gestrigen Freitag mit seiner Inklusionstour durch das bevölkerungsreichste Bundesland begonnen. Wie das Ministerium am gleichen Tag mitteilte, lag die erste Besuchsstation im rheinischen Erftstadt vor den Toren der Millionenstadt Köln. Der Minister besuchte zunächst die Nagelschmitz Garten- und Landschaftsgestaltung GmbH. Am Nachmittag ging es in die Werkstätten des Kölner Berufsbildungswerks. "Beispielsweise in Schule, Beruf, Freizeit und Wohnen wollen wir die Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen verbessern. Das ist eine gigantische Herausforderung", erklärte der Minister bei der Toureröffnung.

Tatsächlich soll die Besucherreise des SPD-Ministers durch verschiedene Einrichtungen stehen dabei verschiedene Themen auf der Tagesordnung. Nach dem ersten Schwerpunkt Ausbildung von Menschen mit Behinderungen, folgen als weitere Schwerpunktthemen unter anderem Frühförderung, Ehrenamt, Wohnen und Barrierefreiheit. Der Minister will auf seiner Tour für den Aktionsplan "Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv" werdeb. Den will die Landesregierung im Herbst vorlegen. Mit dem Aktionsplan wird die Landesregierung Wege aufzeigen, wie sie die umfassende und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Wirtschaft und Gesellschaft gestalten und unterstützen will, so der Minister weiter.

Der Erftstadter Ausbildungsbetrieb, die erste Station der gestrigen Dienstreise, nahm auch an der Aktion 100 der Landesregierung teil. Damit wurden landesweit 100 zusätzliche Ausbildungsplätze für junge Menschen mit Behinderungen eingerichtet. Ein Teilnehmer der "Aktion 100" hat den praktischen Teil seiner Gärtner-Ausbildung bei der Firma absolviert und dort anschließend einen regulären Arbeitsvertrag erhalten. "Das Beispiel zeigt, dass Jugendliche mit Behinderung mit passgenauer Unterstützung den Einstieg ins Berufsleben schaffen können", lobte Schneider.







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