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27. 05. 2012
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Landeswissenschaftsministerin sieht NRW gut vorbereitet auf 2013


05.08.2011 19:02 von:

Schlagwörter: NRW,Wissenschaftsministerium,2011,August,doppelt,Abiturjahrgang,Hochschulen,Ausb

Die nordrhein-westfälische Landesministerin für Wissenschaft und Technologie, Svenja Schulze, sieht das bevölkerungsreichste Bundesland gut auf den bevorstehenden, doppelten Abiturjahrgang vorbereitet. Das erklärte die SPD-Politikerin am gestrigen Donnerstag in einer Presseerklärung. Das Land und seine Hochschulen seien gut aufgestellt. Im Jahr 2013 rechnet das Ministerium mit 111.000 Studienanfängerinnen und –anfängern, etwa 19.000 mehr als im kommenden Jahr. Das jedenfalls prognostizieren die Planer im eigenen Ministerium. "Da wegen der geburtenstarken Jahrgänge die Zahl der Anfänger auch in den Folgejahren hoch bleibt, investiert das Land bis zum Jahr 2020 in verschiedene Programme mit einem Gesamtvolumen von mehr als zehn Milliarden Euro", erklärte die Minister weiter.

Die rot-grüne Minderheitsregierung will auch über das Jahr 2013 hinaus die Bildungsinfrastruktur an den Hochschulen des Landes stärken. Gegen Kritik verwahrt sich Schulze. "Wir sind sicher, dass das gut investiertes Geld ist. Denn uns ist es wichtig, dass wir den Studierenden von heute und morgen gute Zukunftschancen bieten können. Alle jungen Menschen, die studieren können und wollen, müssen auch die Chance dazu bekommen", so das Credo der SPD-Politikerin. Neben der Förderung zusätzlicher Stellen an den Unis und Fachhochschulen müssen auch bauliche Investitionen vorgenommen werden.

Im Rahmen des so genannten Hochschulpakts II erhalten die Hochschulen insgesamt 1,8 Milliarden Euro. Zusätzlich stehen Mittel für den Ausbau der Fachhochschulen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich bereit. Auch im Studienfach Medizin werden zusätzliche Plätze geschaffen bzw. die dazu notwendigen Voraussetzungen, wie das Ministerium weiter ausführte. "Wir tragen Sorge dafür, dass es mehr Personal gibt und damit eine gute Lehre, dass mehr Studienplätze aufgebaut werden, dass es mehr Studienraum und mehr Platz zum Wohnen gibt. Wir werden außerdem alle Maßnahmen kontinuierlich überprüfen und bei Bedarf anpassen", so die Ministerin abschließend.







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