Wetter

Webtipps:
Bei der Suche nach einem Arzt in Köln kann Ihnen Pointoo.de empfohlene Ärzte in ihrer Nähe zeigen.

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter





27. 05. 2012
Seite drucken

NRW: 126.000 mal technische Hilfe der Feuerwehren


26.10.2011 08:22 von:

Schlagwörter: Köln,NRW,Landesinnenminister,2011,Oktober,Gefahrenabwehrbericht,Feuerwehr,Berufs

Die Feuerwehren hatten auch im vergangenen Jahr viel zu tun. Das geht aus dem heute vorgestellten Gefahrenabwehrbericht 2010 vor, den NRW-Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf vorstellte. Landesweit zählten die kommunalen Feuerwehren insgesamt mehr als 126.000 Einsätze wegen so genannter technischer Hilfeleistungen aus. Bei rund einem Fünftel der Vorgänge galt es, Menschen aus Notlagen (beispielsweise aus Autowracks) zu befreien, in 7600 Fällen mussten Tiere gerettet werden. Rund 50.000 Einsätze entfielen auf Wasser- und Sturmschäden (32.000) sowie bei Unfällen mit gefährlichen Gütern (18.837).

„Die Feuerwehren in NRW leisten hervorragende Arbeit in einem breiten Aufgabenspektrum. Die Feuerwehrfrauen und –männer sind zuverlässige Fachleute für alle Notsituationen“ lobte Innenminister Jäger die Hilfskräfte anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichtes 2010 über die nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen. Nur bei jedem vierten Einsatz (fast 44.000 Mal) rückte die Feuerwehr zum Löschen aus. Bei 1077 Einsätzen handelte es sich dabei um Großbrände. Der Sommer 2010 war bis Mitte Juli Auslöser einer weiterhin hohen Zahl von Einsätzen, rund acht Prozent der „Branseinsätze“ sind auf Waldbrände zurückzuführen. Mehr als 1,75 Millionen Mal mussten Menschen mit Verletzungen transportiert werden, diese Einsätze aber sind nicht-technischer Art.

Die 27 Berufsfeuerwehren der Kommunen in NRW beschäftigten insgesamt 8621 Mitarbeiter. Sie werden unterstützt von 396 freiwilligen Feuerwehren, die wiederum 86.056 Brandbekämpfer in ihren Reihen wissen, 4182 von ihnen arbeiten dort hauptberuflich. Hinzu kommen 89 Werkfeuerwehren mit 5559 Mitarbeitern. Bei Einsätzen im vergangenen Jahr wurden 1637 von ihnen verletzt, Tote gab es keine, wie die Landesregierung weiter ausführte. Im vergangenen Jahr wurden in den Kommunen darüber hinaus in großem Stil Neuanschaffungen getätigt. Die Personal-, Sach- und Investitionskosten beliefen sich demnach auf mehr als 856 Millionen Euro. Das Land steuerte aus der Feuerschutzsteuer dazu rund 36 Millionen Euro bei, hieß es dazu abschließend.

Den kompletten Gefahrenabwehrbericht des Landes finden sie im Internet unter: www.mik.nrw.de.







Artikel Service



Köln Nachrichten - das topaktuelle Newsportal fü Köln und die Region
Köln Nachrichten - developed with TYPO3 by beuse und beuse