27. 05. 2012
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NRW: Positive Zwischenbilanz zum EU-Forschungsrahmenprogramm
Nordrhein-Westfalen ist ein Standort für Spitzenforschung. Insgesamt 69 Hochschulen, darunter 16 Universitäten, gibt es im bevölkerungsreichsten Bundesland. Hinzu kommen private Hochschulen und Akademien. Landeswirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger hat in der zurückliegenden Woche eine Zwischenbilanz der bisherigen vier Jahre EU-Wissenschaftsförderung gezogen und das fiel positiv aus. Insgesamt fördert das siebte Forschungsrahmenprogramm rund 1500 Forschungsvorhaben an den Hochschulen des Landes mit einer Gesamtsumme von 537 Millionen Euro. Damit konnte eine ganze Reihe von Innovationen umsetzen können, die die Attraktivität des Wissenschaftsstandorts NRW weiter verbessern konnten. "Das ist eine hervorragende Zwischenbilanz", betonte auch der Wirtschaftsminister.
Es gibt allerdings weiteren Optimierungsbedarf. So konnte NRW beim siebten Forschungsrahmenprogramm seine Fördersumme zwar steigern können. Zwischen 2002 und 2006 wurden die Hochschulen des Landes mit 526 Millionen Euro gefördert. Wie schon die Vorgängerregierung setzt auch die rot-grüne Minderheitsregierung bei der Optimierung der Landes- und EU-Förderung auf den Wettbewerbsgedanken. Mit dem neuen FRP-NRW Award sollen die Beteiligten gefördert werden, die sich der nicht unkomplizierten Aufgabe der Koordinierung solcher Fördermaßnahmen widmen. Dafür ist ein Preisgeld in Höhe von 90.000 Euro vorgesehen. Allerdings regte der Wirtschaftsminister an, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft weiter verbessern müsse. "Denn vor allem aus diesen Kooperationen entstehen innovative Qualitätsprodukte, die die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen auf den Weltmärkten sichern und ausbauen", so Voigtsberger. Die aktuelle EU-Förderrunde dauert noch bis zum Jahr 2013 an.

























