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28. 08. 2014
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NRW will regionale Vermarktung von Ökoprodukten stärken


08.02.2012 09:30 von:(red)

Schlagwörter: Landesumweltminister,Netzwerk,Ökologie,Vermarktung,Regional,Landwirtschaft

Mehr Öko und regionale Vermarktung ist das Ziel eines neuen Pilotprojekts in Ostwestfalen-Lippe. Symbolbild: Archiv Köln Nachrichten

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat ein Pilotprojekt zur Stärkung ökologischer Produkte gestartet. Wie das zuständige Landesministerium für Landwirtschaft und Umwelt- und Klimaschutz am gestrigen Dienstag bekannt gab, soll damit die regionale Vermarktung von Ökoprodukten ausgebaut werden. Auch in den vergangenen Wochen und Monate habe sich der Trend in Richtung Bio weiter verstärkt, so die Einschätzung der Offiziellen. In der Nachhaltigkeitsdebatte taucht dabei immer häufiger die Bedeutung regionaler Erzeuger auf, die – ohne weite Fahrtstrecken – die Feldfrüchte ihrer Arbeit auf den Wochenmärkten oder – auch das ein neuer Trend – auf so genannten Ökomärkten zum Verkauf anbieten.

Komplexes Regelwerk

Doch diese beiden Bedrüfnisse der Kunden unter einen Hut zu bringen, ist gar nicht einfach, wie es sich anhört, weiß auch der zuständige Landwirtschaftsminister von NRW, Johannes Remmel. An seinem Ansatz, die Anbieter von Ökoprodukten zu stärken, will er dennoch festhalten. „Das Marktpotential für Biolebensmittel in Nordrhein-Westfalen wird derzeit nicht ausgeschöpft. Denn bis zu 50 Prozent aller Biowaren in NRW stammen aus anderen Bundesländern oder dem Ausland“, erklärte der Grünen-Politiker bei der Vorstellung des Pilotprojekts. Das findet derzeit in der Region Ostwestfalen-Lippe statt und wirkt vor allem in Richtung Landwirtschaft. Zusammen mit den ortsansässigen Händlern und anderen Stakeholdern wolle man nun in den kommenden zwei Jahren gangbare Kooperationsmodelle auf den Weg bringen. Dazu sollen die Akteure aus den Bereichen Erzeugung, Verarbeitung, Logistik und Handel vernetzt werden.

„Zu Beginn des Projektes wird zunächst eine Bestandsaufnahme vor Ort stehen, die uns einen Überblick über regionale Kooperationspartner der gesamten Wertschöpfungskette und über bestehende Initiativen verschafft. Der Erfolg des Projektes wird wesentlich bestimmt sein von dem Engagement der örtlichen Akteure und Akteurinnen“, erläuterte Markus Rippin von der beauftragten Agentur Agromilagro research. Bei der Umsetzung sind auch der Bioland-Bundesverband und die Agentur TK-Script mitim Boot. Weitere Beteiligte sind der Bundesverband der Regionalbewegung e.V., die Fachberatung der Landwirtschaftskammer sowie die NRW-Ökoverbände.







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