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27. 05. 2012
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Bonn: Kombabb wird weiter gefördert


24.07.2011 22:43 von:

Schlagwörter: Köln,Kombabb,2011,Juli,Landesförderung,Landesregierung,Behindertenpolitik,Beratu

Das Bonner Kompetenzzentrum Behinderung / akademische Bildung / Berufe (Kombabb) wird auch in Zukunft Unterstützungsleistungen aus dem Etat des Landes erhalten. Das sicherte NRW-Sozialminister Guntram Schneider den Verantwortlichen bei einem Besuch in der vergangenen Woche zu. "Das Land sichert die Arbeit des beispielhaften Beratungsprojekts für junge Menschen mit Behinderung", erklärte Schneider den Grund der Unterstützung des Landes. Am gestrigen Freitag erhielten die Verantwortlichen des Kombabb einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 150.000 Euro aus den Händen des Zuschussgebers.

"Unser Ziel ist die volle Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben. Kombabb leistet hier als bundesweit einzige Beratungsstelle an der Schnittstelle zwischen Schule / Studium und Beruf einen hervorragenden Beitrag. Die Arbeit ist sehr erfolgreich und findet hohe Akzeptanz bei Betroffenen und Angehörigen", führte Schneider weiter aus. Die Zuwendung erstreckt sich über einen Förderzeitraum von einem Jahr, beginnend mit dem 1. Juli 2011. Damit ist die Anschlussfinanzierung gesichert, denn die alte Zuwendung lief am 30. Juni dieses Jahres aus. Mit drei selbst schwerbehinderten Beschäftigten informiert die Einrichtung in Schulen in Nordrhein-Westfalen von Bielefeld über Düsseldorf bis Köln.

Bestandteile der Beratung sind: Psychosoziale Aspekte (Unsicherheiten beim Übergang in selbstständiges Leben), Sachliche Aspekte (Berufsmöglichkeiten, welche Hochschule ist geeignet, Organisation von Unterstützung), Stärkung der persönlichen Ressourcen und zusätzlich: Informationsveranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerkbildung. Das bedeutet konkret: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisieren u. a. Gebärdendolmetscher oder helfen bei Anträgen für eine Spracherkennungssoftware, hieß es dazu weiter. Hintergrund der Förderung das übergeordnete Ziel, die UN-Behindertenrechtskonvention "in allen Teilen in Landesrecht umzusetzen", so der SPD-Minister abschließend.







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