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Bonn nimmt eine Viertel Millionen Euro an Sexsteuer ein


23.01.2012 16:30 von:(red)

Schlagwörter: Bonn,Sexsteuer,Aufkommen,Finanzausschuss,Doppelhaushalt

Die Bonner Stadtoberen dürfen sich über etwas mehr an Einnahmen aus der 2011 eingeführten Sexsteuer freuen. Bild: Presseamt der Stadt Bonn

Die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn wird auf der ersten Sitzung des Finanzausschusses Anfang Februar 2012 Rechenschaft über einige Einnahmeposten der Stadt im zurückliegenden Jahr geben. Die so genannte „Sexsteuer“ war in Bonn im vergangenen Jahr eingeführt worden. Nachdem die Verantwortlichen der Stadtverwaltung zunächst das Steueraufkommen für das erste Jahr der Erhebung auf 300.000 Euro taxiert haben, mussten sie es im Laufe des vergangenen Jahres auf veranschlagte 200.000 Euro herabsetzen. Wie das Bonner Presse- und Informationsamt am heutigen Montag bekannt gab, liegen die Einnahmen im vergangenen Jahr bei rund 250.000 Euro.

Nach Angaben des Bonner Kassen- und Steueramtes soll die 2010 beschlossene neue Abgabe die finanzielle Not der Kommune abmildern helfen. Die Erhebung dieser Vergnügungssteuerart ist allerdings mit einigem Aufwand verbunden. Wie die zuständige Dienststelle bereits vorab verkündete , lasse sich dieses Aufkommen nur „durch weitere intensive Kontrollen vor Ort und durch die Auswertung von Internetauftritten und Zeitungsinseraten“ halten können. Im vergangenen Jahr musste die Stadt bei ihren Beratungen zum Doppelhaushalt 2011/2012 ihre erste Steuerschätzung deutlich zurücknehmen, da die Einnahmen aus dieser Steuer zunächst eher zutrückhaltend anliefen, hieß es dazu abschließend.







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