27. 05. 2012
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Bundesaußenminister sichert Unterstützung bei Afghanistan-Konferenz zu
“Die Vereinten Nationen sind für Bonn ein Juwel“, das erklärte Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle anlässlich eines Amtsbesuch in seiner alten Heimatstadt am Rhein. In offizieller Funktion war der FDP-Politiker an den Rhein gekommen. Nachdem er zunächst die Leiter der Bonner UN-Einrichtungen besuchte, traf er sich mit Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und Vertreter der dortigen Ratsfraktionn im Alten Rathaus. Er wolle sich bei den Repräsentanten der Stadt stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger bedanken, dass es möglich sei, die Afghanistan-Konferenz Anfang Dezember in Bonn durchzuführen, erklärte der Außenminister, der dort offiziell als Gastgeber auftritt. "Die Afghanistan-Konferenz bringt Bonn erneut weltweit in alle Munde, sie ist eine gute Werbung für die Stadt", so Westerwelle weiter.
Doch nicht für alle wird die Afghanistan-Konferenz ein Gewinn werden. Wegen der umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen müssen sich die Bonner Bürgerinnen und Bürger auf erhebliche Einschränkungen einrichten worden. Tatsächlich werde die Konferenz eine der größten sein, die jemals in der vormaligen Bundeshauptstadt stattfinden wird. Um Bonn als internationale Stadt im Gespräch zu halten, seien solche Tagungen außerordentlich nützlich, finden auch die Bonner Verantwortlichen. Zu der Konferenz in den ersten Dezembertagen werden mehr als hundert Delegationen aus aller Welt mit zum Teil mehreren Hundert Mitgliedern erwartet. Der Bundesaußenminister sagte der Stadtspitze seine Unterstützung zu. Die Arbeitssitzungen sollen im Konferenzzentrum sowie in der Internationalen Schule der Stadt stattfinden, die Räumlichkeiten müssen in den kommenden Wochen zügig aus- und aufgebaut werden, forderte Westerwelle.
"Der Außenminister ist ein verlässlicher Partner der Bundesstadt Bonn, insbesondere wenn es um die Stärkung der internationalen Arbeit geht. Das hat sich heute wieder einmal gezeigt", lobte der amtierende Oberbürgermeister den Bundespolitiker. Bereits in den vergangenen Wochen und Monaten sorgten einige Konferenzen für entsprechende, internationale Aufmerksamkeit. Darunter waren die DPI/UN-Konferenz im September und die Ansiedlung des Global Corp Diversity Trust, hieß es dazu abschließend.

























