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20. 10. 2014
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Am Mittwoch wieder Warnstreik im öffentlichen Dienst


16.03.2012 17:00 von:(ehu)

Schlagwörter: Warnstreik,Köln,Tarifkonflikt,Ver.di,Gewerkschaft,KVB,Kindergarten

6000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes warnstreikten am 7. März dieses Jahres auf dem Heumarkt. Foto: ehu

Am Mittwoch der nächsten Woche wird es in Köln wieder zu einem ganztägigen Warnstreik im öffentlichen Dienst von Bund und Kommune kommen. Bei der zentralen Kundgebung auf dem Heumarkt wird diesmal der Verdi-Bundesvorsitzender Frank Bsirske reden. Dazu werden auch Beschäftigte aus der Region Aachen, Bonn, Leverkusen und Wuppertal erwartet.

Zu Warnstreik und Kundgebung hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die Beschäftigten von Stadt und stadtnahen Gesellschaften aufgerufen. Mitmachen werden KVB, Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB), Stadtentwässerungsbetriebe, Stadtverwaltung, die städtischen Kindertagesstätten, die KölnBäder GmbH, KölnTourismus, RheinEnergie AG und die Stadtwerke Köln GmbH, die Städtischen Kliniken, die Sozialbetriebe der Stadt Köln (SBK), das Studentenwerk, Arbeitsagentur und Jobcenter sowie die Bundesbehörden und der Landschaftsverband Rheinland (LVR).

Stadt will Eltern rechtzeitig über Kita-Schließungen informieren

Die Stadt rechnet auch in der kommenden Woche damit, dass die „überwiegende Anzahl“ der 225 städtischen Kitas am 21. März an geschlossen sein wird. Sie bat die Beschäftigten, allen Eltern rechtzeitig mitzuteilen, ob ihr Kind während des Streiks in der Einrichtung betreut werden kann. Sollte das nicht möglich sein, werden die Eltern über alternative Betreuungsmöglichkeiten in anderen Einrichtungen mit den entsprechenden Telefonnummern per Aushang informiert.

Bei der KVB beginnt der Warnstreik am Mittwoch um 3 Uhr und geht am folgenden Donnerstag um 3 Uhr zu Ende. Betroffen werden vor allem die Bahnlinien sein. Bei den Bussen ist mit einem eingeschränkten Angebot zu rechnen. Die S- und Regionalbahnen der DB fahren nach ihrem Regelfahrplan.

Verdi fordert in den laufenden Tarifverhandlungen für die rund zwei Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen eine Lohnerhöhung von 6,5 Prozent, mindestens aber 200 Euro monatlich. Dazu 100 Euro mehr im Monat für Auszubildende und deren unbefristete Übernahme. Die Arbeitgeber hatten 3,3 Prozent mehr mit einer Laufzeit von zwei Jahren angeboten, 2,1 Prozent sollten ab diesem Mai gezahlt werden, 1,2 Prozent ab März 2013. Nach Verdi-Berechnung sind das insgesamt nur „unerträgliche“ 1,77 Prozent und das bei einer erwarteten Inflation von über zwei Prozent allein in diesem Jahr.







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