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18. 04. 2014
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NRW: Polizeibehörden im Ruhrgebiet vernetzen sich


14.12.2011 20:39 von:

Schlagwörter: NRW,Ruhrgebiet,2011,Polizeibehörden,Zusammenarbeit,Vernetzung,Einbruch

Acht Polizeibehörden im Ruhrgebiet haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Zu Wochenbeginn stellte Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) das Konzept des Netzwerks “Auswerteverbund Ruhr” (AWR) in Düsseldorf vor. Zielgruppe der zukünftig stärker vernetzten Vorgehensweise sind Serieneinbrecher, die stadtübergreifend ihr Unwesen treiben. Damit erfährt das bereits bestehende Aktionsprogramm “Riegel vor” zugleich eine neue Stoßrichtung und damit einhergehend auch eine Verschärfung der Fahndungsmaßnahmen, wie der Innenminister ankündigte. Der Verbund bildet eine neue Informationsquelle für die Ermittler. Alle Informationen stehen über eine Datenbank schnell über die Grenzen der Städte und Behörden hinweg zur Verfügung. Darin sind alle Einbrüche erfasst, die nach Tathergang als Teil einer Serie erscheinen, hieß es dazu weiter.

„Von diesem vorbildlichen Netzwerk profitieren die Menschen in ganz NRW. Der Auswerteverbund ist dann besonders schlagkräftig, wenn die Menschen aufmerksam sind und über die Polizeinummer 110 Hinweise geben“, betonte der Innenminister. Neben der verstärkten Zusammenarbeit bei der Fahndung nach den gesuchten Serientätern sind auch die Bürger gefragt. Schnelle und präzise Hinweise auf die Täter sind ein wichtiger Baustein bei der Polizeiarbeit. Bundesweit stellen die Sicherheitsbehörden einen kontinuierlichen Anstieg solcher Delikte fest. Auch in Köln gehörten Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr zu den Strafteten, deren Anzahl sich gegenüber dem Vorjahr erhöhte. Landesweit waren es im vergangenen Jahr rund 45.000 Einbrüche, die der Polizei gemeldet wurden.

Im Zentrum der Polizeiarbeit steht das Landeskriminalamt LKA, das ein landesweites und tagesaktuelles Lagebild zur Verfügung stellt. Die Polizeibehörden vor Ort sollen dazu örtliche Analysen liefern, systematisch Spuren suchen und sichern sowie die komplette Bandbreite der Fahndungsmöglichkeiten nutzen, hieß es dazu weiter. Allerdings müssen auch die Betroffenen selbst vorsorgen. So stellten die Ermittler fest, dass in rund 40 Prozent der Fälle die Einbrecher an den Zugangssicherungen scheiterten. „Schlecht gesicherte Wohnungen sind für die Täter wie Einladungen. Je sicherer die Riegel vor Türen und Fenstern sind, desto unattraktiver wird eine Wohnung für Einbrecher“, machte der Innenminister deutlich. Dafür bieten die lokalen Polizeibehörden kostenlose Hilfe an. Die gibt es allerdings schon etwas länger.







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