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24. 04. 2014
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Fast die Hälfte der Landwirtschaftsbetriebe arbeiten im Nebenerwerb


17.01.2012 07:40 von:(red)

Schlagwörter: Landwirtschaftsbetrieb,Nebenerwerb,Landwirtschaftszählung,2010

Fast die Hälfte der Landwirtschaftsbetriebe werden im Nebenerwerb betrieben. Bild: www.pixelio.de/Hadwig Fierz

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes IT.NRW arbeiten 46,3 Prozent der landwirtschaftlichen Einzelbetriebe in Nordrhein-Westfalen im Nebenerwerb. Das ist ein weiteres Ergebnis der so genannten Landwirtschaftszählung 2010, die die Landesstatistiker am gestrigen Montag veröffentlicht haben. Landesweit zählt die Landesbehörde dabei 33.752 Einzelbetriebe . 15.619 davon hatten noch andere wirtschaftliche Standbeine. Sie erwirtschafteten dabei im Durchschnitt eine Nutzfläche von 21,6 Hektar. Bei den reinen Landwirtschaftsbetrieben hingegen lag dieser >Durchschnittswert bei 54,5 Hektar und war damit mehr als doppelt so hoch.

Im Rheinland wurden von den insgesamt 10.317 Einzelunternehmen nur etwas mehr als ein Drittel (35,6 Prozent) nebenberuflich geführt, während im westfälischen Teil des Landes mehr als die Hälfte (51 Prozent von 23 435 Betrieben) der Landwirte ihr Einkommen überwiegend aus einer zusätzlichen Erwerbstätigkeit außerhalb der Landwirtschaft bestritten. Eine Unterscheidung nach Haupt- und Nebenerwerb ist den Statistikern nur für Betriebe der Rechtsform Einzelunternehmen möglich. Die Angaben beruhen auf Selbsteinschätzungen der Betriebsinhaber, wie das Statistikamt betonte. Dabei gelten Betriebe, deren Einkommen aus dem landwirtschaftlichen Unternehmen die alleinige oder überwiegende Quelle des Lebensunterhaltes darstellen, als Haupterwerbsbetrieb. Demgegenüber beziehen Nebenerwerbsbetriebe ihre Einkommen überwiegend aus außerbetrieblichen Quellen.

Neben den 33 752 als Einzelunternehmen geführten landwirtschaftlichen Betrieben gab es 2010 in Nordrhein-Westfalen weitere knapp 2000 landwirtschaftliche Betriebe, die überwiegend (90,6 Prozent) in Form einer Personengemeinschaft bzw. -gesellschaft (meist als GbR – Gesellschaft bürgerlichen Rechts) geführt wurden. In knapp zehn Prozent der Fälle hatten die Betriebe die Rechtsform einer juristischen Person, zum Beispiel einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, teilte die Statistikbehörde abschließend mit.







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