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27. 05. 2012
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NRW: 2009 sank das Durchschnittseinkommen


29.08.2011 18:02 von:

Schlagwörter: NRW;Einkommen,2009,Landesamt,nach Steuern,Rückgang,Krisenjahr,Düsseldorf

Im Durchschnitt hatte im Jahr 2009 jeder Einwohner von Nordrhein-Westfalen 19.682 Euro zur Verfügung, 193 Euro weniger als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Montag bekannt gab, waren die Unterschiede in den einzelnen Gemeinden beträchtlich. Während die Gemeinde Schalksmühle im Märkischen Kreis mit 47.023 Euro an der Spitze lag, lag das durchschnittliche Einkommen in Selfkant im Kreis Heinsberg bei gerade mal 13.978 Euro. Insgesamt betrug das verfügbare Einkommen der NRW-Bürgerinnen und Bürger 352,2 Milliarden Euro. Köln hatte dabei mit 20,2 Milliarden Euro in absoluten Zahlen den Spitzenplatz inne. Danach folgt die Landeshauptstadt Düsseldorf mit 13,2 Milliarden Euro.

Allerdings ist Köln auch die mit Abstand größte Kommune des Landes, was diesen Spitzenplatz etwasrelativiert. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl ergab sich für die Domstadt ein Durchschnittswert von 20.298 Euro, während in der zweitgrößten Kommune der Durchschnittswert bei 22.520 Euro lag. Auch im Vergleich zum Vorjahr gab es deutliche Unterschiede. Während in Kleve (- 6,2 Prozent) und Schalksmühle (- 5,8 Prozent) das verfügbare Monatseinkommen deutlich zurückging, stieg es im Rhein-Sieg-Kreis und Im Rhein-Kreis Neuss mit 2,1 bzw. zwei Prozent sogar spürbar an. In Köln ging der Wert für das Durchschnittseinkommen im Krisenjahr um 1,4, in Düsseldorf um 2,5 Prozent zurück. Unter den NRW-Großstädten konnten lediglich Duisburg (+ 68 Euro auf 15.968 Euro), Oberhausen (+ 121 auf 16.644 Euro), Leverkusen (+ sieben auf 18.354 Euro), Bottrop (+ 55 auf 17.978 Euro), Gelsenkirchen (+ 65 auf 15.905 Euro) und Recklinghausen (+ 29 auf 17.913 Euro) das Durchschnittseinkommen leicht erhöhen. In einigen Kommunen war der Pro-Kopf-Anstieg jedoch nur dem Rückgang der Bevölkerungszahl geschuldet.

Die Landesstatistiker verstehen unter dem verfügbaren Monatseinkommen das Einkommen nach Steuern und Sozialausgaben, dass tatsächlich für den Konsum zur Verfügung steht. Mit den Werten lassen sich Rückschlüsse auf die durchschnittliche Kaufkraft einer Kommune und ihrer Einwohner ziehen.







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