27. 05. 2012
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NRW: Anbaufläche für Freilandgemüse gingen 2011 weiter zurück
Die Anbaufläche für Freilandgemüse ist in diesem Jahr deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Donnerstag mitteilte, sank die Anbaufläche um gleich 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 19.735 Hektar. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Gemüseanbauerhebung, die nun von der Landesbehörde in Teilen veröffentlicht wurde. Favorit unter den nordrhein-westfälischen Gemüsebauern war auch in diesem Jahr das Königsgemüse Spargel. Gegen den Trend hat sich die Anbaufläche gegenüber dem Vorjahr noch einmal leicht um 0,6 Prozent auf 3742 Hektar erhöht. Auf den weiteren Plätzen folgen Möhren, deren Anbaufläche allerdings deutlich an Anbaufläche eingebüßt haben. Mit 2101 Hektar lag dieser Wert um 7,8 Prozent unter dem des Vorjahres. Deutlich zugelegt hat hingegen die Anbaufläche von Spinat. Hier registrierten die Landesstatistiker einen Anstieg der Anbaufläche um gleich 11,4 Prozent auf 1583 Hektar.
Bei der Betrachtung nach Hauptgruppen waren auch in diesem Jahr die Kohlgemüsearten wieder die flächengrößte Gruppe in Nordrhein-Westfalen: Mit insgesamt 4755 Hektar nahm Kohlgemüse knapp ein Viertel (24,1 Prozent) der Gesamtgemüseanbaufläche ein. Weißkohl liegt dabei im internen Ranking mit 1019 Hektar knapp vor dem Blumenkohl, der auf 990 Hektar Anbaufläche kommt. Kohlrabi folgt auf dem dritten Rang der Kohlgemüse mit 674 Hektar. Unter den Hauptgruppen folgten in diesem Jahr hinter der Kohl-Familie das Stängelgemüse mit 4106 und Blattgemüse mit 3545 Hektar. Den größten Rückgang verzeichnete Rosenkohl mit nur noch 57,93 Hektar, ein Rückgang von mehr als 75 Prozent (2010: 238,5 Hektar). Größter Gewinner ist der Radicchio Salat aus der Familie der Blattgemüse. Die Anbaufläche dieser eher exotischen Salatart verdreifachte sich von 20 auf etwas mehr als 60 Hektar.
Insgesamt sank die Gesamtanbaufläche aller Gemüsesorten mit 1,7 Prozent etwas weniger deutlich. Das lag zum einen an einer leichten Erhöhung des Gemüseanbaus unter Glas. Hier stieg die Anbaufläche um 1,2 Prozent auf etwas mehr als 200 Hektar. Mit 3181 Hektar stieg zudem die Anbaufläche von Erdbeeren sogar um 4,1 Prozent, so die Landesstatistikern abschließend.

























