27. 05. 2012
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NRW: Ein Drittel der Befristungen war unfreiwillig
Teilzeitbeschäftigung ist eines der Mittel, die üblicherweise mit dem Begriff der Familienfreundlichkeit verbunden werden. Doch viele Teilzeitbeschäftigte und befristet eingestellte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind nicht ganz freiwillig in ihrem Arbeitsverhältnis. Das hat nun das Statistische Landesamt IT.NRW herausgefunden. Im Erhebungszeitraum 2009 war mehr als ein Drittel der männlichen Teilzeitbeschäftigten und befristet eingestellten Arbeitnehmer nicht freiwillig in diese Position gekommen. Genau trifft dies auf 34,1 Prozent zu. Bei weiblichen Angestellten beträgt der Anteil der Nicht-Freiwilligen gerade einmal 14,1 Prozent, so die Landesstatistiker weiter.
Hauptgrund für die Aufnahme eines befristeten Arbeitsverhältnisses war die vergebliche Suche nach einer unbefristeten Stelle. Ähnlich verhält es sich mit der Aufnahme einer Teilzeitstelle. Gegenüber 2005 hat sich der Anteil der „Unfreiwilligen“ um jeweils zwei Prozentpunkte erhöht. In ihrer aktuellen Publikation „Qualität der Arbeit“ der Landesbehörde finden sich noch weitere Ergebnisse der statistischen Auswertungen. Die Publikation finden sie als kostenfreien Download der Landesbehörde unter: www.it.nrw.de.

























