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27. 05. 2012
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NRW-Industrie investierte wegen Wirtschaftskrise weniger in Umweltschutzes


13.12.2011 22:40 von:

Schlagwörter: NRW,Umweltschutz,Investitionen,Industrie,Rückgang,2009,Wirtschaftskrise

1,253 Milliarden Euro haben die Industriebetriebe des Landes Nordrhein-Westfalen im Jahr 2009 in den Umweltschutz investiert. Ein Jahr zuvor waren es mit 1,338 Milliarden Euro deutlich mehr. Der Rückgang um 85 Millionen Euro ist dabei in erster Linie der historischen Wirtschaftskrise geschuldet, die auch bei den Gesamtinvestitionen zu einem deutlichen Rückgang führte. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW bekannt gab, betrug der Anteil des Umweltschutzes an den Gesamtinvestitionen der Betriebe damit 9,5 Prozent. Der Großteil der Investitionen entfiel auf Maßnahmen für den Gewässerschutz (40,9 Prozent), den Klimaschutz (35,6 Prozent) und die Luftreinhaltung (15,3 Prozent). Weitere Umweltschutzinvestitionen betrafen die Abfallentsorgung (5,4 Prozent), die Lärmbekämpfung (1,0 Prozent), den Naturschutz und die Landschaftspflege (0,3 Prozent) sowie die Bodensanierung (1,6 Prozent), so die Landesstatistiker weiter.

Bis auf das Segment Klimaschutz wurden bei der Ermittlung additive und integrierte Umweltschutzinvestitionen mitgezählt. Unter additiven Umweltschutzinvestitionen (2009: 86,4 Prozent aller Investitionen) verstehen die Statistiker Investitionen in separate, vom übrigen Produktionsprozess getrennte Anlagen, wie zum Beipsiel Abfallverbrennungsanlagen, Kläranlagen, Lärmschutzwände oder Luftfilter. Sie sind den vorhandenen Anlagen vor- oder nachgeschaltet, damit die durch den Produktionsprozess entstandenen Emissionen verringert werden und Umweltstandards genügen. Integrierte Umweltschutzinvestitionen (2009: 13,6 Prozent) dagegen betreffen in der Regel nicht klar isolierbare Teile größerer Anlagen: Sie lassen Emissionen nicht oder in viel geringerem Umfang entstehen. Dazu gehört auch der so genannte vorsorgende Umweltschutz, wie er zum Beispiel bei der Kreislaufführung von Stoffen oder bei der Nutzung von Reaktorwärme, so die Landesstatistiker abschließend.







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