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27. 05. 2012
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NRW: Inflationsdynamik beruhigt sich im Oktober wieder


26.10.2011 15:09 von:

Schlagwörter: NRW,Inflation,2011,Oktober,Rückgang,Studiengebühren,Teuerung,Verbraucherpreise

Die Verbraucherpreise in Nordrhein-Westfalen haben sich im Monat Oktober im Jahresvergleich um 2,3 Prozent verteuert. Noch im Vormonat wurde mit einer Jahresinflation von 2,8 Prozent ein neues Drei-Jahres-Hoch erreicht. Im Oktober stiegen die meisten Güter des vom Statistischen Landesamtes ermittelten Warenkorbs aber nicht mehr so dynamisch an. Im Vergleich zum Vormonat gingen sie nach Berechnungen der Landesbehörde sogar um 0,3 Prozent zurück. Das ist der stärkste Rückgang im Monatsvergleich seit Januar 2011. Schon im August dieses Jahres hatte die Inflation mit 2,3 Prozent eine Abschwächung des Preisauftriebs verzeichnet. 2,3 Prozent Preissteigerung liegen aber weiterhin oberhalb der von der EZB vorgegebenen Zwei-Prozent-Grenze, die für eine stabile Entwicklung der Wirtschaft auskömmlich sei. Der „Absacker“ nach unten hat jedoch eine einfache Erklärung und die liegt im Wegfall der Studiengebühren zum Wintersemester 2011/2012.

Hauptpreistreiber im Jahresvergleich waren weiterhin Energieträger und Kraftstoffe. Den stärksten Preisaufschlag verzeichnete im Oktober demnach das Heizöl mit einem Plus von 24,4 Prozent. Es folgen Flüge mit 18,7 und Kraftstoffe mit durchschnittlich 12,7 Prozent Preisanstieg. Auch Fernwärme (+ 10,2 Prozent) und Gas (+ 7,8 Prozent) waren im Oktober 2011 deutlich teurer als ein Jahr zuvor. Selbst Strom kostete in diesem Herbstmonat sieben Prozent mehr als einen Monat zuvor. Insgesamt verteuerte sich der Bereich Haushaltsenergie binnen Jahresfrist um 10,5 Prozent.

Ein weiterer wesentlicher Grund für die unverändert hohe Teuerungsrate sind die Lebensmittelpreise. Hier schlagen vor allem die Preisauftriebe bei Kaffee (+ 19,1 Prozent) und Margarine (+25,8 Prozent) nach oben aus. Saisonabhängige Nahrungsmittel wurden hingegen deutlich günstiger (- 4,7 Prozent), wie die Landesstatistiker berechneten. Zu den Kostendämpfern gehörten auch in diesem Monat wieder technische Gerätschaften wie PCs, Notebooks und Mobiltelefone. Sie gaben im Jahresvergleich jeweils im zweistelligen Prozentbereich ab, hieß es dazu abschließend.







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